
Kurz gefasst: JUNG bietet 63 handlackierte Les-Couleurs-Le-Corbusier-Architekturfarben plus Echtmetall (Aluminium, Edelstahl, Messing, Gold) — so wählst Du die Farbe passend zu Wand, Licht und Architektur.
Ein Schalter ist der einzige Punkt an der Wand, den Du jeden Tag mit der Hand berührst. Genau deshalb behandelt JUNG Farbe und Material nicht als Beiwerk, sondern als Gestaltungsaufgabe. Ob ein Rahmen in der Wandfläche verschwindet oder als bewusster Akzent hervortritt, entscheidet sich über Ton, Oberfläche und Werkstoff. Auf dieser Seite bekommst Du einen sortierten Überblick über die drei Welten, aus denen Du wählen kannst: das Farbsystem Les Couleurs Le Corbusier, die klassischen Kunststoff-Standardfarben und die Echtmetall-Ausführungen. Dazu einen praxisnahen Leitfaden, wie Du Farbe zu Wand, Licht und Architektur wählst.
Wenn Du zuerst wissen willst, auf welchen Schalterprogrammen diese Oberflächen überhaupt landen, lohnt der Blick auf das flächenbündige Design des Schalterprogramms LS 990 und seiner Serien sowie auf die kantigere Formensprache der Serien A und CD. Beide Welten teilen sich viele der hier beschriebenen Farben und Materialien.
Das Herzstück des JUNG-Farbangebots ist ein System, das nicht in einem Designbüro für Elektroinstallation entstanden ist, sondern in der Architektur selbst. Der Architekt und Maler Le Corbusier entwickelte in seiner „Polychromie Architecturale" ein durchdachtes Farbklaviatur-System für den Bau. Es umfasst insgesamt 63 Töne: 43 Farben aus dem Jahr 1931 und weitere 20 aus dem Jahr 1959. Anders als eine beliebige Farbkarte ist dieses System bewusst so angelegt, dass sich die Töne untereinander frei kombinieren lassen, ohne dass die Kombination unruhig wirkt.
JUNG bietet dieses Farbsystem weltweit exklusiv auf Lichtschaltern an. Die Rahmen und Bedienelemente werden dafür handlackiert und matt ausgeführt, sodass der samtige, tiefe Charakter der Corbusier-Töne erhalten bleibt und das Licht nicht spiegelnd bricht. Verfügbar sind die Farben unter anderem auf dem flächenbündigen LS 990 und dem historisch inspirierten Kippschalter-Klassiker LS 1912, wodurch sich moderne und traditionelle Bauaufgaben gleichermaßen bedienen lassen.
Nicht jedes Projekt braucht eine Architekturfarbe. Für den überwiegenden Teil der Installationen sind die klassischen Kunststoff-Standardfarben die richtige und wirtschaftliche Wahl. Sie sind robust, gut verfügbar und in der Fläche unauffällig. Zur Auswahl stehen die bewährten Töne:
Diese Farben findest Du quer durch die JUNG-Schalterprogramme und sie bilden für viele Bauvorhaben die pragmatische Grundausstattung. Willst Du das komplette Zusammenspiel von Serien, Oberflächen und Rahmenvarianten überblicken, hilft der Überblick in unserer Übersicht zu JUNG Farben und Materialien weiter.
Die dritte Welt ist die haptisch reizvollste. JUNG bietet Schalter und Rahmen in echtem Metall an, nicht als Kunststoff mit Metalloptik. Der Unterschied ist im Alltag spür- und hörbar: Echtmetall fühlt sich kühler an, hat mehr Gewicht und altert würdevoll. Zur Verfügung stehen unter anderem:
Gerade Messing und Bronze sind bewusst als echtes Metall ausgeführt. Das bedeutet: Die Oberfläche lebt, verändert sich je nach Behandlung und Umgebung und wirkt dadurch wertiger als jede aufgedruckte Imitation. Wenn Du an ein Objekt mit gehobenem Anspruch, ein Boutique-Hotel oder ein hochwertiges Wohnprojekt denkst, spielt Echtmetall seine Stärke aus.
Die schönste Palette nützt nichts, wenn die Wahl nicht zum Raum passt. Diese Leitplanken helfen Dir, schnell zu einer stimmigen Entscheidung zu kommen.
Entscheide zuerst die Grundrichtung. Soll der Schalter in der Wand verschwinden, wähle einen Ton nah an der Wandfarbe, etwa Alpinweiß auf Weiß oder einen hellen Corbusier-Ton auf einer passenden Wand. Soll er als Akzent wirken, setze bewusst Kontrast, zum Beispiel Graphitschwarz matt oder ein tiefer Corbusier-Ton auf heller Fläche.
In Räumen mit viel direktem Licht oder tiefstrahlenden Spots sind matte Oberflächen wie die handlackierten Corbusier-Töne oder Graphitschwarz matt angenehmer, weil sie nicht blenden. Glänzende Metalle wie Chrom oder Gold leben dagegen vom Lichtspiel und wirken in Fluren, Entrees und repräsentativen Zonen besonders gut.
Bleib pro Wohnbereich bei einer Material- und Farblogik. Ein einziger, bewusst gesetzter Akzenttyp wirkt hochwertiger als viele unterschiedliche Oberflächen im selben Raum. Das Schöne am Corbusier-System ist, dass Du innerhalb der Palette variieren kannst, ohne die Stimmigkeit zu verlieren.
Wie Rahmen, Ein- und Mehrfachkombinationen und Funktionen zusammenspielen, vertiefen wir im JUNG Schalter-Ratgeber zu Planung und Kombination. Und wenn Du gleich mitdenken willst, welche Bedienelemente sich später smart nachrüsten lassen, hilft der Überblick zur JUNG Smart-Home-Integration mit KNX, denn viele Oberflächen sind über konventionelle und intelligente Funktionen hinweg verfügbar.
Das flächenbündige Design, auf dem viele dieser Oberflächen besonders klar wirken, ist eine JUNG-Eigenentwicklung im Bauhaus-Geist: Form folgt Funktion, die Fläche bleibt ruhig, das Material spricht für sich. Genau diese gestalterische Zurückhaltung ist der Grund, warum die Programme über Jahre nicht aus der Mode kommen und warum sie mehrfach ausgezeichnet wurden. Für Dich heißt das: Du triffst mit einer bewussten Farb- und Materialwahl eine Entscheidung, die lange trägt.
Den gesamten Marken- und Programmüberblick findest Du gebündelt in der JUNG Markenwelt mit allen Serien und Themen. Und wenn Du bereits weißt, welche Oberfläche es werden soll, kannst Du direkt aus dem kompletten JUNG-Sortiment mit 14.793 Produkten auswählen.
Das System umfasst 63 Architekturfarben aus Le Corbusiers „Polychromie Architecturale", zusammengesetzt aus 43 Tönen von 1931 und 20 weiteren von 1959. Sie sind handlackiert matt ausgeführt, frei untereinander kombinierbar und JUNG bietet sie weltweit exklusiv auf Lichtschaltern an, unter anderem auf LS 990 und LS 1912.
Es ist echtes Metall. Sowohl Messing als auch Bronze werden als echte Werkstoffe ausgeführt, nicht als Imitat. Dadurch fühlen sie sich wertiger an und können über die Zeit eine natürliche Patina entwickeln. Neben Messing und Bronze stehen Aluminium, Edelstahl, Chrom und Gold zur Verfügung.
Für helle, weiße Wände ist Alpinweiß die naheliegende Wahl, wenn der Schalter zurücktreten soll. Möchtest Du einen Akzent setzen, funktionieren Graphitschwarz matt oder ein passender Le-Corbusier-Ton als bewusster Kontrast besonders gut.
Viele Oberflächen sind serienübergreifend verfügbar, insbesondere auf dem flächenbündigen LS 990 sowie den Serien A und CD. Welche Farbe oder welches Metall konkret auf welchem Programm angeboten wird, prüfst Du am schnellsten direkt in der jeweiligen Produktkategorie.
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