
Wer seinen Stromverbrauch nicht nur schätzen, sondern belastbar erfassen will, kann das direkt über die KNX-Installation tun. Statt zusätzliche Messgeräte an jeder Steckdose zu verteilen, übernimmt ein Schaltaktor mit integrierter Strommessung die Erfassung gleich in der Unterverteilung. So entstehen aus reinen Schaltbefehlen verwertbare Verbrauchsdaten, die sich für Energiemanagement, Kostenkontrolle und Automatisierung nutzen lassen.
Empfehlung der Redaktion: Der MDT Schaltaktor AMS 12-fach mit Strommessung (AMS-1216.03) ist die klare erste Wahl, wenn du Verbrauch messen und gleichzeitig schalten willst – ideal für alle, die ohne separaten Energiezähler ein kanalgenaues Energiemonitoring in der Verteilung aufbauen möchten.
Ein klassischer Schaltaktor kennt nur zwei Zustände: ein oder aus. Ob hinter dem geschalteten Kanal aber gerade 20 Watt oder 2.000 Watt hängen, bleibt ihm verborgen. Genau hier setzt die Strommessung an. Ein Aktor, der den fließenden Strom je Kanal erfasst, macht aus deiner Verteilung ein Messsystem, das dir zeigt, welcher Verbraucher wann wie viel Energie zieht.
Der große Vorteil: Die Messung sitzt zentral in der Unterverteilung und wird über den KNX-Bus zur Verfügung gestellt. Die Werte lassen sich in Visualisierungen darstellen, protokollieren und für Logiken weiterverwenden – etwa um Verbraucher bei Überlast abzuschalten oder Standby-Fresser aufzuspüren. Du brauchst dafür keine zusätzliche Verkabelung zu den Verbrauchsstellen, weil der Aktor die Last ohnehin schon führt.

Der MDT Schaltaktor AMS 12-fach mit Strommessung (AMS-1216.03) ist ein KNX/EIB-Reiheneinbaugerät mit 12 Kanälen und 12 TE Baubreite. Jeder Kanal schaltet bis zu 16 A bei 230 V AC und ist für kapazitive C-Last bis 140 microF ausgelegt – damit sind auch moderne LED-Vorschaltgeräte problemlos zu handhaben.
Das Besondere ist die True-RMS-Strommessung: Der Aktor erfasst den tatsächlichen Effektivstrom je Kanal in einem Messbereich von 10 mA bis 16 A. Aus diesen Messwerten führt das Gerät einen Wirkarbeitszähler in Wh und kWh, sodass du den Energieverbrauch je Kanal direkt ablesen kannst – ohne separaten Zähler in der Verteilung. Dazu kommen Schwellwert-Schaltfunktionen sowie Master/Slave-Funktionen, mit denen sich Verbraucher abhängig vom gemessenen Strom automatisch steuern lassen.
Technisch baut der AMS auf der bewährten AKS-Plattform auf: bistabile Relais, deren Schaltzustand bei Busspannungsausfall erhalten bleibt, Handbedienung mit LED-Statusanzeige je Kanal und Versorgung über den KNX-Bus. So bekommst du einen vollwertigen Schaltaktor, der die Strommessung gewissermaßen als integriertes Extra mitbringt.
Mit dem AMS-1216.03 lassen sich einzelne Stromkreise gezielt beobachten. Denkbar ist etwa, den Verbrauch von Heizstäben, Wärmepumpe, Ladeeinrichtungen oder ganzer Etagen kanalweise zu erfassen. Über die Schwellwertfunktion kannst du festlegen, dass ein Kanal ab einer bestimmten Stromaufnahme meldet oder abschaltet – nützlich, um Leitungen vor Überlast zu schützen oder um zu erkennen, wenn ein Gerät im Fehlerfall dauerhaft läuft.

Nicht jeder Kanal muss gemessen werden. Für alle Stromkreise, bei denen es rein ums Schalten geht, greifst du günstiger zu den Standard-Aktoren der AKS-Reihe. Sie teilen sich die gleiche ETS-Applikation mit Zeit-, Treppenlicht-, Szenen-, Logik- und Zentralfunktionen sowie Betriebsstunden- und Schaltspielzählern.
Der

MDT Schaltaktor AKS 24-fach (AKS-2416.03) ist der Kraftprotz für die Unterverteilung großer Anlagen. Auf 12 TE bringt er 24 Kanäle unter, jeder mit 16 A bei 230 V AC, ausgelegt für ohmsche und kapazitive C-Last. Bistabile Relais halten den Schaltzustand bei Busspannungsausfall, die Handbedienung mit LED je Kanal erleichtert Inbetriebnahme und Wartung. Ideal, wenn du zentral viel Beleuchtung und viele Verbraucher schalten musst.
Für mittelgroße Verteilungen ist der MDT Schaltaktor AKS Standard 16-fach (AKS-1616.03) die passende Wahl. Er bietet 16 Kanäle auf 8 TE, jeweils 16 A und C-Last bis 140 microF – im Grunde die kompaktere Variante des 24-fach-Modells.
Der MDT Schaltaktor AKS Standard 8-fach (AKS-0816.03) ist die meistverkaufte mittelgroße AKS-Variante. Auf 6 TE liefert er 8 Kanäle mit 16 A und C-Last bis 140 microF, bistabile Relais und Handbedienung inklusive. Ein solider Allrounder für die typische Unterverteilung im Einfamilienhaus.
Wenn der Platz in der Verteilung knapp wird, ist der MDT Schaltaktor AKK Kompakt 8-fach (AKK-0816.03) interessant. Er bringt 8 Kanäle auf nur 4 TE unter – halbe Baubreite gegenüber dem AKS 8-fach. Er nutzt monostabile Relais, die kompakter und günstiger bauen und den Schaltzustand halten, solange Busspannung anliegt. Die C-Last liegt hier bei bis zu 70 microF, ideal für kleine bis mittlere Lasten.
Für dezentrale Einzelverbraucher direkt am Verbrauchsort gibt es den MDT Schaltaktor AKK Kompakt 1-fach Unterputz (AKK-01UP.03). Er passt in die Schalterdose, schaltet 16 A bei 230 V AC (C-Last bis 70 microF) und bringt einen integrierten Busankoppler mit. Damit sparst du dir lange Leitungswege zur Unterverteilung und hast den günstigsten Einstieg in die MDT-Schaltaktorik. Weitere Schaltaktoren findest du in der Kategorie Schaltaktoren.
Beim Thema Verbrauch spielt auch die Beleuchtung eine Rolle. Der

MDT Dimmaktor AKD 4-fach (AKD-0401.02) kaufen steuert und dimmt bis zu vier Verbraucher unabhängig voneinander und ist auf dimmbare 230-V-LED-Leuchtmittel optimiert. Er baut 6 TE breit und liefert 4 x 250 W; bei drei Kanälen sind 1 x 500 W und 2 x 250 W möglich, bei zwei Kanälen 2 x 500 W.
Neben dem klassischen Dimmen bietet er Funktionen wie uhrzeitabhängiges Dimmen und astronomische Steuerung. Wer die Beleuchtung bedarfsgerecht dimmt, senkt den Verbrauch spürbar – ein sinnvoller Baustein neben der reinen Messung. Passende Modelle für die Lichtsteuerung findest du in der Kategorie Dimmaktoren.
Die Stärke der KNX-basierten Messung liegt darin, dass die Werte offen im Bus stehen und weiterverarbeitet werden können. Der Wirkarbeitszähler des AMS-1216.03 liefert kWh-Werte, die sich in einer Visualisierung darstellen, über Zeiträume auswerten und mit anderen Gewerken verknüpfen lassen.
Damit werden Szenarien möglich, die über reines Ablesen hinausgehen:
So wird aus dem Schaltaktor ein aktives Werkzeug für das Energiemanagement. Wichtig ist dabei, von Anfang an sinnvoll zu planen: Welche Kanäle sollen gemessen werden, welche reichen als reine Schaltkanäle? Eine Kombination aus dem messenden AMS und den günstigeren AKS-Modellen ist in der Praxis oft die wirtschaftlichste Lösung.
Das gesamte Sortiment des Herstellers findest du gebündelt in der Kategorie MDT.
Nein. Der MDT Schaltaktor AMS 12-fach mit Strommessung (AMS-1216.03) misst den Effektivstrom je Kanal und führt einen Wirkarbeitszähler in Wh und kWh direkt im Gerät. Damit erhältst du ein kanalgenaues Energiemonitoring ohne zusätzlichen Zähler in der Verteilung.
Der Aktor nutzt eine True-RMS-Messung, erfasst also den tatsächlichen Effektivstrom. Der Messbereich reicht von 10 mA bis 16 A je Kanal, sodass sowohl kleine als auch große Verbraucher erfasst werden.
Ja, und das ist meist die wirtschaftlichste Lösung. Kanäle, die du wirklich auswerten willst, legst du auf den AMS-1216.03, alle übrigen Schaltkreise auf Standard-Aktoren wie den AKS-0816.03 oder AKS-1616.03. Alle teilen sich eine vergleichbare ETS-Applikation.
Die AKS-Modelle und der AMS nutzen bistabile Relais, deren Schaltzustand bei Busspannungsausfall erhalten bleibt. Beim AKK Kompakt kommen monostabile Relais zum Einsatz, die den Zustand halten, solange Busspannung anliegt.
Ja. Der AMS-1216.03 ist für kapazitive C-Last bis 140 microF ausgelegt und damit für moderne LED-Vorschaltgeräte geeignet. Für dimmbare 230-V-LED-Leuchtmittel bietet sich zusätzlich der Dimmaktor AKD 4-fach (AKD-0401.02) an.
✍️ Autor: smartkram-Redaktion
🔄 Zuletzt aktualisiert: 17. Juli 2026
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