
Du willst deine KNX-Installation auch von unterwegs steuern, ohne dein Heimnetz fuer das halbe Internet zu oeffnen? Genau hier setzt der Gira S1 an: Er stellt einen verschluesselten Fernzugang zu deinem Gira-System her – ganz ohne riskante Portweiterleitung im Router. In diesem Ratgeber erfaehrst du, warum Portfreigaben gefaehrlich sind, wie der S1 den sicheren Kanal aufbaut und welche Voraussetzungen du fuer die Einrichtung brauchst.
Empfehlung der Redaktion: Wer eine leistungsfaehige Visualisierung mit vielen Logikfunktionen betreibt, faehrt mit dem Gira HomeServer Instabus-System, 052900 kaufen ideal – die Kombination aus HomeServer als Zentrale und Gira S1 kaufen als sicherem Fernzugang ist perfekt fuer anspruchsvolle Eigenheime und Planer, die maximale Kontrolle ohne Sicherheitskompromisse wollen.
Der klassische, aber riskante Weg zum Fernzugriff sieht so aus: Du gibst im Router einen Port frei und leitest ihn auf die IP-Adresse deiner KNX-Zentrale weiter. Ab diesem Moment ist dein Geraet aus dem gesamten Internet erreichbar – nicht nur fuer dich, sondern potenziell fuer jeden, der gezielt nach offenen Ports sucht. Und automatisierte Scanner tun genau das, rund um die Uhr.
Die Probleme im Einzelnen:
Kurz gesagt: Eine Portweiterleitung spart im ersten Moment ein Geraet, oeffnet aber ein Sicherheitsloch, das im Ernstfall dein ganzes Haus betrifft. Der saubere Weg ist ein dediziertes Zugangsgeraet, das den Verbindungsaufbau umkehrt – und genau das leistet der


Der Gira S1 ist ein kompaktes Hutschienengeraet, das du in deinem lokalen Netzwerk neben deiner Gira-Zentrale platzierst. Statt Ports nach aussen zu oeffnen, baut der S1 die Verbindung aktiv von innen nach aussen auf – zum Gira Geraeteportal. Diese Richtung ist entscheidend: Dein Router bleibt komplett zu, es muss keine einzige eingehende Regel angelegt werden.
Vereinfacht laeuft es so ab:
Weil der Tunnel verschluesselt ist und die Authentifizierung ueber das Portal laeuft, gibt es keinen offenen Port, den ein Angreifer von aussen ansprechen koennte. Das reduziert die Angriffsflaeche drastisch: Statt einer dauerhaft sichtbaren Tuer gibt es nur noch einen gesicherten, ausgehenden Kanal, den du selbst kontrollierst.
Neben dem komfortablen Zugriff auf die Visualisierung bietet der S1 einen OpenVPN-Zugang. Damit erreichst du nicht nur eine App-Oberflaeche, sondern kannst – je nach Konfiguration – auf das lokale Subnetz zugreifen. Das ist besonders fuer Inbetriebnahme und Wartung praktisch: Du kannst dich mit der ETS oder dem jeweiligen Projektierungstool von deinem Buero aus auf die Anlage aufschalten, ohne vor Ort zu sein. Fuer Elektrofachbetriebe ist das ein enormer Zeitgewinn, weil sich viele Anpassungen aus der Ferne erledigen lassen.

Der Gira S1 ist der gemeinsame Nenner fuer den Fernzugriff auf die Gira-Serverwelt. Er arbeitet mit den zentralen Systemen zusammen und bringt sie sicher ins Internet:
Der

Gira HomeServer Instabus-System, 052900 kaufen ist die leistungsstarke Zentrale fuer umfangreiche Visualisierungen und komplexe Logik im KNX-Instabus. Er verknuepft Gewerke wie Licht, Beschattung, Heizung und Multimedia zu einer durchgaengigen Bedienoberflaeche. In Verbindung mit dem S1 erreichst du diese Oberflaeche auch von unterwegs, ohne die Zentrale selbst ins Internet zu haengen. Gerade weil der HomeServer das Herz einer grossen Installation ist, gehoert er hinter einen sicheren Fernzugang – nicht hinter eine Portfreigabe.
Der Gira X1 Angebot ist der Server fuer kleinere bis mittlere Wohnprojekte und bringt Visualisierung, Logik und Zeitschaltungen mit. Auch hier uebernimmt der S1 die Rolle des sicheren Tors nach aussen: Die X1-App verbindet sich ueber das Portal statt direkt ueber einen offenen Port.
Das Gira One Angebot System richtet sich an moderne Neuinstallationen mit schlanker Inbetriebnahme. Auch dieses System profitiert vom S1, wenn du sicher und verschluesselt von unterwegs zugreifen willst. Das Muster bleibt immer gleich: lokale Zentrale, S1 als Fernzugang, Router bleibt geschlossen.
Eine Uebersicht ueber die passende Zentrale und weiteres Zubehoer findest du in der Kategorie Gira, wo die verschiedenen Systemkomponenten gebuendelt sind.
Damit der sichere Fernzugriff funktioniert, brauchst du einige Bausteine – aber deutlich weniger Router-Bastelei als beim alten Weg. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Punkte zusammen:
| Voraussetzung | Bedeutung fuer die Einrichtung |
|---|---|
| Gira S1 im lokalen Netz | Wird auf der Hutschiene montiert und per LAN an dein Heimnetz angebunden. |
| Gira Geraeteportal-Konto | Zentrale Anlaufstelle, ueber die der verschluesselte Tunnel vermittelt wird. |
| Internetzugang mit DHCP | Der S1 baut die Verbindung ausgehend auf – eine feste oeffentliche IP ist nicht noetig. |
| Gira-Zentrale (HomeServer, X1 oder One) | Das eigentliche System, das du aus der Ferne erreichen willst. |
| Passende App auf dem Endgeraet | Fuer den mobilen Zugriff auf die Visualisierung von unterwegs. |
Ein wichtiger Grundsatz bleibt: Vergib starke, individuelle Passwoerter fuer Portal und Zentrale und halte die Firmware aktuell. Der S1 nimmt dir die gefaehrliche Portfreigabe ab, ersetzt aber nicht die grundlegende Passworthygiene.
Ist der sichere Kanal einmal eingerichtet, eroeffnen sich viele Alltagsszenarien: Du prüfst von unterwegs, ob alle Jalousien geschlossen sind, passt die Heizung vor der Rueckkehr aus dem Urlaub an oder schaltest Szenen, wenn sich der Feierabend verschiebt. Fuer den Fachbetrieb kommt die Fernwartung hinzu – Anpassungen an Logik und Zeitschaltungen lassen sich ohne Anfahrt erledigen.
Wenn du deine Installation ohnehin erweiterst, lohnt ein Blick auf die passenden Bedienelemente. Hochwertige Tastsensoren steuern die Szenen, die du dann auch von unterwegs ueber die Visualisierung abrufst – so greifen lokale Bedienung und Fernzugriff sauber ineinander.
Nein. Genau das ist der Vorteil: Der S1 baut die Verbindung ausgehend zum Gira Geraeteportal auf. Dein Router bleibt geschlossen, es ist keine eingehende Regel und keine Portweiterleitung noetig.
Ja. Weil der S1 die Verbindung von innen aufbaut und ueber das Portal vermittelt wird, benoetigst du keine feste oeffentliche IP. Ein normaler Internetanschluss mit DHCP genuegt in der Regel.
Der S1 macht die Gira-Serverwelt aus der Ferne erreichbar – dazu zaehlen der Gira HomeServer, der

Gira X1 Angebot und das Gira One Angebot System. Das Prinzip bleibt jeweils gleich: lokale Zentrale plus S1 als verschluesseltes Tor nach aussen.
Ja. Der OpenVPN-Zugang ermoeglicht je nach Konfiguration den Zugriff auf das lokale Netz, sodass sich Projektierung und Wartung aus der Ferne erledigen lassen – ein grosser Vorteil fuer Fachbetriebe.
Deutlich. Statt einer dauerhaft sichtbaren, offenen Tuer im Internet gibt es nur noch einen verschluesselten, ausgehenden Tunnel mit Authentifizierung ueber das Portal. Die Angriffsflaeche sinkt erheblich – vorausgesetzt, du nutzt zusaetzlich starke Passwoerter und aktuelle Firmware.
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✍️ Autor: smartkram-Redaktion
🔄 Zuletzt aktualisiert: 19. Juli 2026
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