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Heizung modernisieren: Von der alten Gastherme zur Wärmepumpe – der Fahrplan

Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe als Außeneinheit an einem Einfamilienhaus

Heizung modernisieren: Von der alten Gastherme zur Wärmepumpe – der Fahrplan

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Heizung · Modernisierung & Wärmepumpe

Heizung modernisieren: Von der alten Gastherme zur Wärmepumpe – der Fahrplan

Der Umstieg von der Gastherme auf eine Wärmepumpe ist kein einzelner Kauf, sondern ein Fahrplan in klaren Schritten: erst das Gebäude verstehen (Heizlast, Vorlauftemperatur), dann die Wärmepumpe dimensionieren, Pufferspeicher und Hydraulik einbinden, die Heizkreise auf Niedertemperatur trimmen und zuletzt die Regelung – Einzelraumregelung, KNX und Hocheffizienzpumpe – sauber aufsetzen. Dieser Ratgeber führt Schritt für Schritt durch die Modernisierung und zeigt an jeder Station die passenden Komponenten aus dem Shop.

≤ 35 °CVorlauf Flächenheizung
JAZ 3–4,5Jahresarbeitszahl
65 %erneuerbar (GEG)
bis 70 %BEG-Förderung
Kurz gesagt

  • Reihenfolge zählt: Erst das Gebäude (Heizlast berechnen, Vorlauftemperatur senken), dann die Wärmepumpe dimensionieren – nicht umgekehrt. Eine überdimensionierte Wärmepumpe taktet und verbraucht mehr Strom.
  • Monoblock vs. Split: Beim Monoblock liegt der komplette Kältekreis in der Außeneinheit, nur Heizungswasser läuft ins Haus. Beim Split verteilt sich der Kältekreis auf Außen- und Inneneinheit und erfordert Arbeiten am Kältekreis durch entsprechend zertifizierte Fachbetriebe.
  • Niedrige Vorlauftemperatur = hohe Effizienz: Flächenheizung oder ausreichend groß dimensionierte Heizkörper halten die Vorlauftemperatur niedrig – das hebt die Jahresarbeitszahl und senkt die Betriebskosten.
  • Puffer & Hydraulik sichern Abtaubetrieb, Mindestumlaufmenge und hydraulische Entkopplung. Der hydraulische Abgleich ist Pflicht.
  • Feinschliff über die Regelung: Einzelraumregelung mit KNX-Heizungsaktor und Raumtemperaturregler plus Hocheffizienzpumpe holen den Rest an Komfort und Effizienz heraus.

Heizung modernisieren: der Fahrplan in 8 Schritten
Der Fahrplan im Überblick – von der Bestandsaufnahme bis zur Förderung.

1Warum jetzt modernisieren?

🔥Gasausstieg
📉Betriebskosten
🌱CO₂ & GEG
💶Förderung

Seit 2024 gibt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) den Rahmen vor: Neu eingebaute Heizungen müssen anteilig mit 65 % erneuerbarer Energie betrieben werden. Für den Umstieg gelten – gekoppelt an die kommunale Wärmeplanung – Übergangsfristen. Eine bestehende Gastherme darf weiterlaufen und repariert werden; wird sie aber ersetzt, greift die 65-%-Regel. Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe erfüllt diese Anforderung unmittelbar.

Dazu kommen die wirtschaftlichen Treiber: steigender CO₂-Preis auf fossile Brennstoffe, langfristig unsichere Gaspreise und eine attraktive staatliche Förderung über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Wer den Umstieg strukturiert plant, statt erst beim Defekt der alten Therme zu reagieren, kann die Modernisierung sauber vorbereiten – und die Heizung genau auf das Gebäude auslegen.

1 · Bestand
Heizlast & Vorlauf

2 · Vorlauf
Heizkreise senken

3 · Wärmepumpe
Monoblock / Split

4 · Hydraulik
Puffer & Abgleich

5 · Regelung
KNX & Pumpe

Der Fahrplan in fünf Stationen: vom Gebäude über die Wärmepumpe und die Hydraulik bis zur Regelung.

2Bestandsaufnahme & Heizlast ermitteln

Am Anfang steht nicht die Wärmepumpe, sondern das Gebäude. Die Heizlast nach DIN EN 12831 gibt an, wie viel Leistung das Haus am kältesten Auslegungstag benötigt – sie ist die Grundlage für die Dimensionierung. Als schnelle Plausibilität hilft der Blick auf die letzten Gasrechnungen: Der Jahresverbrauch in Kilowattstunden zeigt, in welcher Größenordnung sich die neue Anlage bewegt.

Prüfe außerdem die vorhandenen Heizflächen (Fußbodenheizung oder Heizkörper und deren Größe), den Dämmzustand von Dach, Fassade und Fenstern, den Warmwasserbedarf sowie den geplanten Aufstellort der Außeneinheit. Ein wichtiger, oft übersehener Punkt ist der Stromanschluss: Für eine Wärmepumpe muss der Zählerschrank ausreichend dimensioniert sein.

Praxis-Tipp: Miss an einem kalten Tag die tatsächliche Vorlauftemperatur der alten Gastherme. Kommt das Haus schon mit 50–55 °C aus, ist der Weg zur wärmepumpentauglichen Niedertemperatur kurz. Braucht es 70 °C, stehen zuerst größere Heizflächen oder Dämmmaßnahmen an.

3Wärmepumpe wählen: Monoblock vs. Split

Bei einer Monoblock-Wärmepumpe sitzt der gesamte Kältekreis gekapselt in der Außeneinheit; ins Haus führen nur wassergeführte Heizungsleitungen. Das vereinfacht die Installation, weil vor Ort keine Arbeiten am Kältekreis nötig sind. Ein Beispiel ist die BOSCH Luftwärmepumpe CS7001i AW 13 OR-T als Monoblock-Außeneinheit für Einfamilienhäuser; für größere Wärmelasten steht mit der BOSCH Luftwärmepumpe CS5000AW 22 O ein 22-kW-Monoblock bereit.

Bei einer Split-Wärmepumpe verteilt sich der Kältekreis über Kältemittelleitungen auf Außen- und Inneneinheit – diese Arbeiten übernimmt ein entsprechend zertifizierter Fachbetrieb. Ergänzt wird die Außeneinheit im Haus durch eine Inneneinheit bzw. ein Hydraulikmodul wie die BOSCH Hydraulikeinheit AWE 9 oder – bei höherer Leistung – die BOSCH Hydraulikeinheit AWE 17.

BOSCH Luftwärmepumpe CS7001i AW 13 OR-T Monoblock-Außeneinheit
BOSCH CS7001i AW 13 OR-T – Monoblock-Außeneinheit (Kältekreis vollständig außen)

Ein sinnvoller Zwischenschritt im Altbau ist der Hybridbetrieb: Die vorhandene Gastherme bleibt als Spitzenlastkessel erhalten, die Wärmepumpe übernimmt den Grundlastanteil. Für diese Kopplung gibt es fertige Baugruppen wie die BOSCH Hybrid Station HW-SetHYC25-1 zur Einbindung einer Luft/Wasser-Wärmepumpe. Wichtig bei jeder Variante: Die Wärmepumpe nach der berechneten Heizlast auslegen und nicht überdimensionieren – eine zu große Anlage taktet häufig und arbeitet dadurch ineffizient.

Komponente Typ Leistung / Größe Preis
CS7001i AW 13 OR-T Monoblock-Außeneinheit 13-kW-Klasse 7.833,08 € Zum Produkt
CS5000AW 22 O Monoblock-Außeneinheit 22 kW 18.506,88 € Zum Produkt
Hydraulikeinheit AWE 9 Inneneinheit (Hydraulik) Monoblock-System 2.326,32 € Zum Produkt
Hydraulikeinheit AWE 17 Inneneinheit (Hydraulik) Monoblock-System 2.754,94 € Zum Produkt
Hybrid Station HW-SetHYC25-1 Hybrid-Einbindung Luft/Wasser-WP 1.257,23 € Zum Produkt
STORA BH 120-5 1 A Speicher für Wärmepumpen 120 L 699,45 € Zum Produkt
STORA B 500-6 ER B Pufferspeicher (Tank) 500er-Klasse 1.431,82 € Zum Produkt

Preise brutto, tagesaktuell aus dem Shop.

4Pufferspeicher & Hydraulik einbinden

Eine Wärmepumpe braucht ein ausreichendes Wasservolumen und eine saubere Hydraulik. Ein Pufferspeicher stellt die Mindestumlaufmenge sicher, überbrückt EVU-Sperrzeiten und liefert die nötige Energie für den regelmäßigen Abtaubetrieb der Außeneinheit. Zugleich entkoppelt er den Wärmepumpenkreis hydraulisch von den Heizkreisen, damit die Wärmepumpe unabhängig vom Öffnungsgrad der Raumregelung ihren Volumenstrom behält.

Für den wärmepumpengerechten Einsatz gibt es passende Speicher: den BOSCH Pufferspeicher STORA BH 120-5 1 A mit 120 Litern, ausdrücklich für Wärmepumpen ausgelegt, sowie den größeren BOSCH Pufferspeicher STORA B 500-6 ER B für höhere Speicherkapazität. Ob Reihen- oder Parallelpuffer sinnvoll ist, hängt vom Heizsystem ab – das legt die Anlagenplanung fest. Verpflichtend in jedem Fall: der hydraulische Abgleich, damit jeder Heizkreis den vorgesehenen Volumenstrom erhält.

Gut zu wissen: Trennen Sie in der Planung Heizung und Trinkwarmwasser gedanklich. Der Pufferspeicher puffert das Heizungswasser; die Warmwasserbereitung erfolgt je nach Konzept über einen separaten Speicher oder eine Kombination – die konkrete Auslegung übernimmt der Fachbetrieb.

5Heizkreise & Vorlauftemperatur senken

Vorlauftemperatur senken: 70 vs. 55 vs. 35 Grad und die Jahresarbeitszahl
Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto höher die Jahresarbeitszahl (JAZ).

Der wichtigste Effizienzhebel der ganzen Modernisierung ist die Vorlauftemperatur. Je niedriger sie ausfällt, desto höher liegt die Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe und desto geringer sind die Stromkosten. Eine Flächenheizung im Fußboden oder in der Wand ist dafür ideal, weil sie große Flächen bei niedrigen Temperaturen nutzt. Bestehende Heizkörper lassen sich häufig weiterverwenden, wenn sie groß genug dimensioniert sind – andernfalls hilft der Tausch gegen Niedertemperatur-Heizkörper.

Fußbodenheizungideal

Große Fläche, niedrige Vorlauftemperatur – die effizienteste Wärmeübergabe für die Wärmepumpe.

Niedertemperatur-HeizkörperBestand

Ausreichend groß dimensionierte Heizkörper können bleiben; zu kleine werden gegen größere Typen getauscht.

Wand-/DeckenheizungAlternative

Ergänzt die Fußbodenheizung, wenn im Boden kein Platz ist – ebenfalls niedertemperaturfähig.

Stellantriebeam Verteiler

Thermoelektrische Antriebe öffnen und schließen die Heizkreise am Verteiler – die Basis jeder Einzelraumregelung.

Am Heizkreisverteiler der Flächenheizung sitzen thermoelektrische Stellantriebe, die die einzelnen Kreise ansteuern. Je nach Verteiler- und Reglerspannung kommen 230-V- oder 24-V-Antriebe zum Einsatz, etwa der ABB Stotz Thermoelektrische Stellantrieb 230V TSA/K230.2 oder die 24-V-Variante ABB Stotz TSA/K24.2. Zusammen mit dem hydraulischen Abgleich sorgen sie dafür, dass jeder Raum genau die geplante Wärmemenge erhält.

6Einzelraumregelung & KNX-Einbindung

Systemschema Wärmepumpe mit KNX-Einzelraumregelung
So greifen Wärmepumpe, Pufferspeicher, Verteiler und KNX-Einzelraumregelung ineinander.

Die Einzelraumregelung verteilt die Wärme bedarfsgerecht auf die Räume. Bei einer Wärmepumpe gilt dabei eine Besonderheit: Die Regelung sollte die Heizkreise nicht dauerhaft stark zudrosseln, sondern der Wärmepumpe genügend offene Fläche lassen – sonst steigt die Vorlauftemperatur und die Effizienz sinkt. Ein durchdachtes Konzept mit Referenzraum und moderater Absenkung ist hier wichtiger als maximales Zuregeln.

Technisch übernimmt in einem KNX-System ein Heizungsaktor die Ansteuerung der Stellantriebe. Der Bticino F430R8 MyHome REG-Heizungsaktor mit 8 Schaltkontakten (4TE) schaltet mehrere Kreise zentral in der Verteilung; für kleinere Anlagen oder Fußbodenheizungs-Applikationen eignet sich der DANFOSS Heizungsaktor 088U1100. Den Sollwert und den gemessenen Istwert liefert ein Raumtemperaturregler auf den Bus, beispielsweise der MDT KNX Raumtemperaturregler Smart 55 oder der Merten KNX Raumtemperaturregler Unterputz mit integriertem PI-Regler.

Praxis-Tipp: Wer nicht auf KNX setzt, kann einzelne Räume konventionell mit einem Einsatz wie dem Gira Raumtemperaturregler 230V Öffner regeln. Für die spätere Vernetzung und die feine Abstimmung mit der Wärmepumpe bietet die KNX-Lösung jedoch deutlich mehr Spielraum.

7Hocheffizienzpumpe & Smart-Thermostate

Alte, ungeregelte Umwälzpumpen gehören zu den heimlichen Stromfressern im Heizungskeller. Eine moderne Hocheffizienzpumpe passt ihre Drehzahl dem tatsächlichen Bedarf an und senkt den Stromverbrauch des Heizkreises deutlich – etwa die Stiebel Eltron Umwälzpumpe UP 25/7.5 PCV. Beim Umstieg auf die Wärmepumpe ist der Tausch einer betagten Pumpe ohnehin naheliegend.

Für einzelne Restkreise mit Heizkörpern – etwa im Übergang oder in wenig genutzten Räumen – ergänzen Smart-Thermostate die Regelung. Der Bosch Smart Home Raumthermostat II steuert Räume komfortabel über App und Zeitprogramme; im Netatmo-/BTicino-Ökosystem übernimmt das der BTicino Smarther Thermostat XW8002. Wichtig bleibt: Nachtabsenkungen bei der Wärmepumpe eher moderat halten, da das Wiederaufheizen mit hoher Vorlauftemperatur den Effizienzgewinn zunichtemachen kann.

8Kosten, Förderung & nächste Schritte

Die Investition in eine Wärmepumpe hängt stark vom Gebäude, dem Zustand der Heizflächen und dem Umfang der Nebenarbeiten ab – seriöse Zahlen liefert erst das Angebot eines Fachbetriebs nach der Heizlastberechnung. Auf der Förderseite bezuschusst die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) den Heizungstausch mit einer Grundförderung und zusätzlichen Boni; die genaue Höhe richtet sich nach den individuellen Voraussetzungen. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem der durchgeführte hydraulische Abgleich.

Die nächsten Schritte im Fahrplan: einen Fachbetrieb oder Energieberater hinzuziehen, die Heizlast berechnen lassen, das Anlagenkonzept (Monoblock/Split, Puffer, Hydraulik, Regelung) festlegen und den Förderantrag rechtzeitig vor der Beauftragung stellen. So wird aus der alten Gastherme Schritt für Schritt eine effiziente, zukunftssichere Wärmepumpenanlage.

Gut zu wissen: Die Reihenfolge bei der BEG ist entscheidend – in der Regel muss der Förderantrag bzw. der Vertrag mit aufschiebender Bedingung vor Beginn der Maßnahme vorliegen. Die aktuellen Konditionen und Fristen klärt der Fachbetrieb oder die Förderstelle im Einzelfall.

9Häufige Fragen

Lohnt sich der Umstieg von der Gastherme auf eine Wärmepumpe im Altbau?

In vielen Altbauten ist der Umstieg möglich, entscheidend ist die erreichbare Vorlauftemperatur. Kommt das Gebäude nach Dämmung, hydraulischem Abgleich und gegebenenfalls größeren Heizflächen mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus, arbeitet die Wärmepumpe effizient. Als Zwischenschritt ist auch ein Hybridbetrieb mit der vorhandenen Therme möglich. Grundlage jeder Entscheidung ist die berechnete Heizlast.

Monoblock oder Split – was ist besser?

Beim Monoblock liegt der komplette Kältekreis in der Außeneinheit, ins Haus führt nur Heizungswasser; das vereinfacht die Installation, weil vor Ort keine Arbeiten am Kältekreis anfallen. Beim Split verteilt sich der Kältekreis über Kältemittelleitungen auf Außen- und Inneneinheit und erfordert einen entsprechend zertifizierten Fachbetrieb. Welche Variante passt, hängt von Aufstellsituation, Leitungsführung und Anlagenkonzept ab.

Brauche ich für eine Wärmepumpe zwingend eine Fußbodenheizung?

Nein. Eine Fußbodenheizung ist ideal, weil sie große Flächen bei niedriger Vorlauftemperatur nutzt, aber auch ausreichend groß dimensionierte Heizkörper können mit einer Wärmepumpe betrieben werden. Zu kleine Heizkörper werden gegen Niedertemperatur- oder größere Typen getauscht. Entscheidend ist, dass die benötigte Vorlauftemperatur niedrig genug bleibt.

Wie niedrig muss die Vorlauftemperatur sein?

Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto höher die Jahresarbeitszahl und desto geringer die Betriebskosten. Flächenheizungen arbeiten typischerweise mit niedrigen Vorlauftemperaturen; für einen effizienten Wärmepumpenbetrieb wird die Heizkurve so weit wie möglich abgesenkt. Der konkrete Wert ergibt sich aus Heizlast, Heizflächen und Dämmzustand des Gebäudes.

Wozu ein Pufferspeicher bei der Wärmepumpe?

Der Pufferspeicher stellt die Mindestumlaufmenge sicher, liefert Energie für den Abtaubetrieb, überbrückt Sperrzeiten und entkoppelt den Wärmepumpenkreis hydraulisch von den Heizkreisen. So behält die Wärmepumpe ihren Volumenstrom, unabhängig davon, wie weit die Einzelraumregelung die Kreise öffnet oder schließt. Ob Reihen- oder Parallelpuffer sinnvoll ist, legt die Anlagenplanung fest.

Wie bindet man die neue Heizung in KNX ein?

In einem KNX-System steuert ein Heizungsaktor die thermoelektrischen Stellantriebe am Heizkreisverteiler an. Ein Raumtemperaturregler misst den Istwert, gibt den Sollwert vor und sendet die Stellgröße auf den Bus. Bei einer Wärmepumpe sollte die Regelung die Kreise nicht dauerhaft stark zudrosseln, sondern mit Referenzraum und moderater Absenkung arbeiten, damit die Vorlauftemperatur niedrig bleibt.

Welche Förderung gibt es für den Heizungstausch?

Der Umstieg auf eine Wärmepumpe wird über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit einer Grundförderung und zusätzlichen Boni bezuschusst. Die genaue Höhe hängt von den individuellen Voraussetzungen ab, und der Antrag muss in der Regel vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Ein durchgeführter hydraulischer Abgleich ist Fördervoraussetzung. Aktuelle Konditionen klärt der Fachbetrieb oder die Förderstelle.

10Passende Komponenten im Shop

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Redaktion smartkram·Zuletzt aktualisiert: 12. Juni 2026·Lesezeit ca. 9 Min.

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