Ratgeber · Beleuchtung
Licht, das sich selbst um sich kümmert: Ein Präsenzmelder an der Decke merkt, ob jemand im Raum ist, und steuert die Beleuchtung entsprechend – im Büro genauso wie im Flur oder im Bad. ESYLUX hat dafür mehrere Serien im Programm, von den BASIC-Modellen für die klassische Lichtschaltung über die Compact-Deckenmelder bis zu Varianten für DALI-2- und KNX-Anlagen. Hier erfährst du, was einen Präsenzmelder vom Bewegungsmelder unterscheidet und welcher ESYLUX-Melder zu deinem Projekt passt.

Achtzehn ESYLUX-Präsenzmelder, vier Serien: Basic, BASIC EXPRESS, Compact und Compact mini. Die Angaben zu DALI, KNX, Decke, Unterputz und Farbe stammen direkt aus den Produktbezeichnungen. Alle Preise sind Bruttopreise, alle hier gezeigten Modelle waren bei Redaktionsschluss lieferbar.
Stell dir den Unterschied wie zwei Türsteher vor: Der Bewegungsmelder schaut nur, ob jemand hereinkommt. Der Präsenzmelder beobachtet darüber hinaus, ob noch jemand da ist – auch wenn diese Person sich kaum bewegt, weil sie liest, tippt oder telefoniert. Für einen Flur oder eine Einfahrt reicht der grobe Blick, im Büro, im Besprechungsraum oder im Klassenzimmer wäre er fatal: Das Licht ginge mitten in der Arbeit aus, nur weil niemand gestikuliert.
Dazu kommt die Sache mit dem Tageslicht: Ein Präsenzmelder berücksichtigt üblicherweise, wie hell es im Raum bereits ist. Scheint die Sonne herein, bleibt das Kunstlicht aus, obwohl Menschen anwesend sind – wird es draußen dunkler, kommt das Licht dazu. Genau diese Kombination aus Anwesenheits- und Helligkeitsauswertung macht Präsenzmelder zum Energiespar-Werkzeug in Räumen, in denen sich Menschen länger aufhalten.
Alle Melder in diesem Ratgeber tragen das Wort „Präsenzmelder“ im Produktnamen – du bewegst dich hier also durchgängig in der feinfühligen Kategorie für Innenräume.
Die BASIC-EXPRESS-Reihe ist der pragmatische Weg zum automatischen Licht: Der BASIC EXP markiert mit 56,06 € den preislichen Einstieg in diesen Überblick, die BASIC-EX-Variante für den Deckeneinbau verschwindet laut Namen in der Decke. Wer gleich mehrere Räume ausstatten will – etwa in einem Bürogebäude oder einer Schule –, findet mit dem Präsenzmelder-Paket (VE10) eine Gebinde-Option für 560,25 €. Aus der Basic-Serie steht der PD180/16 für 79,37 € im Sortiment – die Typbezeichnung PD180 hebt ihn von den PD-C-360-Modellen ab, deren Namen auf die Rundum-Erfassung an der Decke hindeuten.
Die Compact-Serie ist die große Deckenklasse: Vier Decken-Präsenzmelder PD-C 360 liegen zwischen 321,50 € und 366,95 €, dazu kommen sieben DALI-2-Varianten PD-C360bt zwischen 387,96 € und 436,14 €, darunter zwei in Schwarz. Die Varianten unterscheiden sich laut Produktnamen in Ausführung und Artikelnummer – welche genau zu deiner Anlage passt, klärst du am besten anhand der jeweiligen Produktseite mit deinem Elektriker.
Die Compact-mini-Reihe setzt auf kompakte Bauform: Hier findest du die beiden Mini-Präsenzmelder KNX PD-C 360i in Weiß (88,18 €) und Schwarz (90,89 €) sowie den Unterputz-Präsenzmelder DALI2 in Schwarz (84,11 €).
Bei der klassischen Lichtschaltung kennt der Melder nur an und aus. DALI macht daraus einen Dialog: Der Präsenzmelder sagt der Beleuchtung nicht nur, dass sie leuchten soll, sondern kann differenzierter steuern – die Fensterreihe anders als die Wandreihe, gedimmt statt voll, sanft statt schlagartig. In Büros, Konferenzräumen und öffentlichen Gebäuden ist das der Standardweg zu tageslichtabhängiger, komfortabler Beleuchtung.
Für die Deckenmontage in solchen Anlagen stehen die sieben PD-C360bt-Varianten mit DALI-2 bereit, darunter zwei Modelle in Schwarz für dunkle Decken. Deutlich kleiner im Preis ist der Unterputz-Präsenzmelder DALI2 in Schwarz (84,11 €) aus der Compact-mini-Reihe – laut Namen für die Unterputz-Montage gedacht. Welche Variante zu deiner DALI-Anlage passt, hängt von Raum, Leuchten und Steuerungskonzept ab – das stimmt der Lichtplaner oder Elektriker ab.
Während DALI die Sprache der Beleuchtung ist, ist KNX die Sprache des ganzen Hauses. Ein Präsenzmelder am KNX-Bus ist deshalb mehr als ein Lichtschalter mit Augen: Seine Anwesenheitsmeldung kann im System zum Beispiel auch für die Heizungsabsenkung in ungenutzten Räumen oder für Anwesenheits-Logiken genutzt werden – was genau passiert, legt die Programmierung deiner KNX-Anlage fest.
ESYLUX bedient dieses Einsatzfeld in diesem Überblick mit der Compact-mini-Reihe: Der Mini-Präsenzmelder KNX PD-C 360i kommt laut Namen als Mini-Bauform und ist in Weiß und Schwarz erhältlich – so fügt er sich in helle wie dunkle Umgebungen ein. Wenn du bereits eine KNX-Anlage hast, nimm die Artikelnummern (EP10426131 bzw. EP10426148) mit ins Gespräch mit deinem Systemintegrator.
Warum eigentlich immer die Decke? Weil ein Präsenzmelder sehen muss, was im Raum passiert – und von oben sieht er am meisten. Ein Melder an der Decke überblickt Schreibtische, Sitzgruppen und Laufwege gleichermaßen, während Regale oder Trennwände ihm kaum die Sicht nehmen. Die Typbezeichnung PD-C 360 deutet dabei auf die Erfassung rundum an der Decke hin, während der PD180/16 laut Namen ein PD180-Typ ist.
Bei der Optik hast du die Wahl zwischen Varianten, die sichtbar bleiben, und solchen, die sich zurücknehmen: Der Deckeneinbau-Melder sitzt laut Namen in der Decke, der Unterputz-Melder ist für die Unterputz-Montage vorgesehen – und mit den schwarzen Ausführungen der DALI-2- und KNX-Modelle bekommst du Melder, die auf dunklen Flächen nicht wie Fremdkörper wirken. Details zu Einbau und Zubehör findest du auf der jeweiligen Produktseite.
Ein Bewegungsmelder registriert, dass sich jemand nähert oder durch einen Bereich geht, und schaltet das Licht für eine Weile ein. Ein Präsenzmelder ist feinfühliger: Er erkennt auch ruhige Tätigkeiten wie Sitzen und Tippen, hält das Licht, solange der Raum belegt ist, und wertet in der Regel zusätzlich das vorhandene Tageslicht aus. Deshalb ist er die richtige Wahl für Büros, Besprechungs- und Aufenthaltsräume.
DALI ist eine digitale Schnittstelle für die Lichtsteuerung: Melder und Leuchten tauschen sich über eine Datenleitung aus, statt nur hart geschaltet zu werden – so sind etwa Dimmen und Gruppensteuerung möglich. DALI-2 bezeichnet die aktuelle Generation des Standards. Im Sortiment tragen die PD-C360bt-Modelle der Compact-Serie und der Unterputz-Melder der Compact-mini-Reihe die DALI-Angabe im Produktnamen.
Wenn dein Gebäude bereits über ein KNX-Bussystem verfügt oder eines geplant ist. Der Melder liefert seine Anwesenheits-Information dann an den Bus, wo sie nicht nur für das Licht, sondern je nach Programmierung auch für andere Funktionen der Gebäudeautomation genutzt werden kann. Im Überblick stehen dafür die Mini-Präsenzmelder KNX PD-C 360i in Weiß und Schwarz.
Vier Serien: Basic (PD180/16), BASIC EXPRESS (Einzelmelder, Deckeneinbau-Variante und ein VE10-Paket), Compact (Decken-Präsenzmelder PD-C 360 und DALI-2-Modelle PD-C360bt) sowie Compact mini (Mini-Präsenzmelder KNX und Unterputz-Melder DALI2). Die Serien- und Systemangaben stammen aus den Produktdaten und -namen.
Von der Decke aus hat der Melder freien Blick auf den Raum: Schreibtische, Sitzgruppen und Laufwege liegen in seinem Erfassungsbereich, ohne dass Möbel oder Trennwände die Sicht verstellen. Entsprechend tragen viele Modelle den Montageort im Namen – etwa die Decken-Präsenzmelder PD-C 360 oder die Deckeneinbau-Variante der BASIC-EXPRESS-Reihe.
Ja. Laut Produktnamen sind zwei DALI-2-Modelle PD-C360bt, der Mini-Präsenzmelder KNX PD-C 360i und der Unterputz-Melder DALI2 in Schwarz erhältlich. Das ist praktisch für dunkle Decken und Wände, auf denen ein weißer Melder auffallen würde.
Nein. Präsenzmelder werden in der festen Elektroinstallation angeschlossen, und bei DALI- und KNX-Modellen kommt die Einbindung ins jeweilige Bussystem hinzu. Auswahl, Anschluss, Positionierung und Inbetriebnahme gehören in die Hand einer qualifizierten Elektrofachkraft bzw. des Fachbetriebs, der deine Anlage betreut.
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