Ratgeber · KNX Smart Home
Deine KNX-Anlage schaltet Licht, Jalousien und Heizung zuverlässig – aber Alexa versteht sie nicht, und in Apple Home oder Google Home taucht sie gar nicht erst auf. Genau diese Lücke schließt der 1home Server: Er übersetzt zwischen deinem KNX-Bus und den Smart-Home-Ökosystemen von Amazon, Google, Apple und Samsung – inklusive Matter. Hier erfährst du, wie das Konzept funktioniert, was den Server von der 1home Bridge unterscheidet und welche der beiden Server-Varianten zu deinem Projekt passt.

Stell dir deine KNX-Anlage wie ein eigenständiges Land mit eigener Sprache vor: Innerhalb der Grenzen läuft alles reibungslos, aber Besucher von außen – Alexa, Siri, die Google-Home-App – verstehen kein Wort. Der 1home Server ist der Dolmetscher an der Grenze. Er kennt beide Seiten: Auf der einen spricht er KNX, auf der anderen die Protokolle der großen Smart-Home-Plattformen. Deine Leuchten, Jalousien und Heizkreise erscheinen dadurch als ganz normale Geräte in den Apps, die du ohnehin auf dem Smartphone hast.
Wichtig zu verstehen: Der Server ersetzt nichts an deiner KNX-Anlage und funkt auch nicht selbst in deine Aktorik hinein. Die Logik bleibt im Bus – der 1Home Server KNX reicht Befehle und Zustände lediglich in beide Richtungen weiter. Fällt er aus, schaltet dein Taster an der Wand trotzdem weiter das Licht.
Ohne Matter brauchte die Verbindung von KNX zu jedem Ökosystem einen eigenen Weg: eine Anbindung für Alexa, eine für Google, eine für Apple. Matter dreht das Prinzip um – ein Standard, den alle beteiligten Plattformen verstehen. Der 1home Server nutzt genau das: Er stellt deine KNX-Geräte als Matter-Geräte bereit, und die landen dann in Apple Home, Google Home, Alexa oder Samsung SmartThings, je nachdem, was du zu Hause nutzt.
Für KNX-Besitzer ist das doppelt attraktiv: Die Anlage im Verteiler bleibt das stabile Rückgrat, und oben drauf bekommst du die Komfort-Ebene moderner Ökosysteme – Automationen mit Nicht-KNX-Geräten inklusive. Ein Matter-Türschloss, eine smarte Steckdose und deine KNX-Beleuchtung können so in derselben Szene zusammenspielen.
Ein typischer Wunsch von KNX-Hausbesitzern: „KNX mit Alexa verbinden“ – und genau dafür ist der 1home Server gebaut. Der Charme liegt darin, dass sich für deine Familie nichts Kompliziertes ändert: Wer den Taster drücken will, drückt den Taster. Wer lieber mit dem Sofa-Kommando arbeitet, sagt es dem Sprachassistenten. Und wer im Urlaub nachsehen will, ob die Jalousien unten sind, wirft einen Blick in die gewohnte Smart-Home-App seines Ökosystems.
Wer nach 1home sucht, stößt auf beide Begriffe – Bridge und Server – und fragt sich schnell, was denn nun das Richtige ist. Die Kurzfassung: Die Bridge war und ist der leichtgewichtige Einstieg in die Sprachsteuerung, während der Server das Thema grundsätzlicher angeht. Er läuft bei dir zu Hause, hält die Kommunikation lokal und stellt deine KNX-Anlage über Matter gleich mehreren Ökosystemen zur Verfügung. Gerade bei KNX – einem System, das viele gerade wegen seiner Unabhängigkeit von Cloud-Diensten wählen – passt der lokale Ansatz des Servers konzeptionell einfach besser.
| Modell | Ausrichtung | Preis |
|---|---|---|
| 1Home Server KNX | Standard-Ausführung | 587,74 € |
| 1Home KNX Server Pro | Pro-Ausführung für anspruchsvollere Projekte | 849,54 € |
Für das klassische Einfamilienhaus mit einer überschaubaren KNX-Installation ist der Standard-Server der naheliegende Startpunkt. Wenn dein Projekt größer ausfällt – oder du von vornherein Reserven einplanen willst – lohnt der Blick auf die Pro-Variante. Da die Wahl auch davon abhängt, wie deine Anlage aufgebaut ist, nimm die Entscheidung am besten mit in das Gespräch mit deinem KNX-Integrator. Beide Geräte findest du in unserer Server-Kategorie.


Er ist die Brücke zwischen deiner KNX-Anlage und modernen Smart-Home-Ökosystemen: Der Server übersetzt KNX-Funktionen wie Licht, Jalousien oder Heizung so, dass sie in Apple Home, Google Home, Alexa & Co. als ganz normale Geräte erscheinen – bedienbar per App und Sprachassistent. Deine KNX-Taster und die vorhandene Logik funktionieren dabei unverändert weiter.
Ja, genau dafür ist der Server gedacht: Nach der Einrichtung lassen sich KNX-Geräte per Alexa-Sprachbefehl steuern – ebenso konzeptionell über die Assistenten der anderen angebundenen Ökosysteme wie Google Assistant oder Siri. Welche Plattformen im Detail unterstützt werden, prüfst du vor dem Kauf auf der Produktseite.
Matter ist ein herstellerübergreifender Smart-Home-Standard, den unter anderem Amazon, Apple, Google und Samsung unterstützen. Der 1home Server kann deine KNX-Geräte als Matter-Geräte bereitstellen – sie tauchen dann in den Matter-fähigen Ökosystemen auf und lassen sich dort gemeinsam mit Geräten anderer Hersteller in Szenen und Automationen nutzen.
Die Bridge ist die schlankere 1home-Lösung, die vor allem über Cloud-Anbindungen Sprachassistenten anbindet. Der Server ist die größere Ausbaustufe: Er läuft lokal in deinem Netzwerk und bringt insbesondere die Matter-Anbindung mit – das passt gut zur KNX-Philosophie einer Anlage, die nicht von fremden Servern abhängt. In unserem Sortiment findest du die beiden Server-Varianten.
Das Grundkonzept ist bei beiden identisch. Der 1Home Server KNX (587,74 €) ist die Standard-Ausführung fürs typische Wohnhaus, der 1Home KNX Server Pro (849,54 €) richtet sich laut Namenszusatz an größere bzw. anspruchsvollere Projekte. Die Detailunterschiede vergleichst du auf den Produktseiten und besprichst sie am besten mit deinem Systemintegrator.
Die Einrichtung läuft über eine Weboberfläche, typischerweise auf Basis des vorhandenen ETS-Projekts deiner Anlage – du solltest es also griffbereit haben. Tiefe Programmierkenntnisse sind dafür nicht das Kernthema; wenn dein ETS-Projekt veraltet ist oder fehlt, ist dein KNX-Systemintegrator die richtige Adresse, bevor du startest.
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