Ratgeber · Beleuchtung
MaxLED 250, 500 oder 1000 – die Zahlen sind keine Längenangaben, sondern beschreiben, wie hell der Strip pro Meter leuchtet. Daran entscheidet sich, ob dein Lichtband ein dezenter Akzent hinterm Regal wird oder eine Voute, die das ganze Wohnzimmer erhellt. Hier erfährst du, welche Klasse zu deinem Projekt passt und wie du das passende 24-V-Netzteil dimensionierst.

Sechzehn Strips, vier Leistungsklassen: von sparsamen 3,5 W pro Meter für Akzentlicht bis zu kräftigen 12 W pro Meter für helle Lichtlinien. Alle Angaben stammen direkt aus den Produktbezeichnungen; die Watt-Zahl gilt pro Meter, nicht fürs ganze Band.
| Modell | Leistung | LEDs/m | Lichtfarbe | Schutzart | Spannung | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| MaxLED 798.61 | 3,5 W/m | 30 | 3500–6500 K | IP20 | 24 V DC | 8,25 € |
| MaxLED 798.62 | 3,5 W/m | 30 | 3500–6500 K | IP20 | 24 V DC | 16,51 € |
| MaxLED 798.63 | 3,5 W/m | 30 | 3500–6500 K | IP20 | 24 V DC | 32,94 € |
| MaxLED 798.78 | 3,5 W/m | 30 | 3500–6500 K | IP44 | 24 V DC | 10,77 € |
| MaxLED 798.79 | 3,5 W/m | 30 | 3500–6500 K | IP44 | 24 V DC | 20,60 € |
| MaxLED 798.57 | 4 W/m | 30 | 6500 K | IP20 | 24 V DC | 7,08 € |
| MaxLED 798.58 | 4 W/m | 30 | 6500 K | IP20 | 24 V DC | 12,42 € |
| MaxLED 798.59 | 4 W/m | 30 | 6500 K | IP20 | 24 V DC | 20,72 € |
| MaxLED 798.74 | 4 W/m | 30 | 6500 K | IP44 | 24 V DC | 9,09 € |
| MaxLED 798.75 | 4 W/m | 30 | 6500 K | IP44 | 24 V DC | 15,59 € |
| MaxLED 788.72 (5,2 W/m) | 5,2 W/m | 60 | 2700–6500 K | IP44 | UC* | 107,85 € |
| MaxLED 788.71 | 6 W/m | 60 | 2700–6500 K | IP44 | UC* | 57,72 € |
| MaxLED 788.72 (6 W/m) | 6 W/m | 60 | 2700–6500 K | IP44 | UC* | 76,72 € |
| MaxLED 711.29 | 12 W/m | 528 | 6500 K | IP20 | 24 V DC | 30,40 € |
| MaxLED 711.27 | 12 W/m | 528 | 6500 K | IP20 | 220–240 V | 45,59 € |
| MaxLED 711.28 | 12 W/m | 528 | 6500 K | IP20 | 220–240 V | 68,40 € |
* UC = Spannungsangabe laut Produkttitel; die Details zur Spannungsversorgung findest du auf der jeweiligen Produktseite.
Gleiche Technik, unterschiedlicher Preis? Dann unterscheiden sich die Ausführungen – etwa Länge oder Basisset vs. Erweiterung; die Details stehen auf der Produktseite. Einen Überblick übers komplette Sortiment gibt dir die Paulmann-Markenwelt.
Der häufigste Denkfehler beim Kauf: Die Zahlen haben mit der Länge nichts zu tun – sie beschreiben grob, wie viel Licht ein Meter Strip abgibt. Ein MaxLED 1000 ist nicht länger als ein MaxLED 250, sondern bei gleicher Länge etwa viermal so hell. Für die Auswahl heißt das: erst überlegen, was das Licht leisten soll, dann die Klasse wählen:
| Dein Projekt | Passende Klasse | Beispiel aus dem Sortiment |
|---|---|---|
| Akzentlicht: Regal, Vitrine, Sockelleiste, TV-Rückwand | 3,5–4 W/m | MaxLED 798.57 (7,08 €) |
| Stimmungslicht mit einstellbarem Weißton | 3,5 W/m, 3500–6500 K | MaxLED 798.61 (8,25 €) |
| Indirekte Deckenbeleuchtung, Küchenzeile, Flur | 5,2–6 W/m | MaxLED 788.71 (57,72 €) |
| Helle Lichtlinie, Voute als Hauptlicht-Ergänzung, Arbeitsbereich | 12 W/m | MaxLED 711.29 (30,40 €) |
Ein zweiter Blick lohnt auf die LED-Dichte: 30 LEDs pro Meter bei den 3,5- und 4-W-Strips, 60 bei der 788er-Reihe, laut Titel 528 bei den 12-W-Strips. Je mehr LEDs auf dem Meter, desto gleichmäßiger die Lichtlinie – wichtig, wenn der Strip offen sichtbar montiert wird.
Die Lichtfarbe entscheidet, wie sich ein Raum anfühlt. Die 4-W- und 12-W-Strips leuchten laut Titel in festem 6500 K, kühlem Tageslichtweiß – genau richtig, wo du klar sehen willst: Werkbank, Abstellraum, unterm Hängeschrank. Im Wohnzimmer wirkt dauerhaftes Tageslichtweiß dagegen schnell steril.
Deshalb gibt es die einstellbaren Varianten: Die 3,5-W-Strips der 798er-Reihe decken laut Titel 3500–6500 K ab, die 788er-Reihe sogar 2700–6500 K – vom warmen Glühlampen-Gefühl bis zum konzentrierten Tageslicht. Voraussetzung ist eine Steuerung, die den Weißton regelt – welcher Controller passt, steht auf der Produktseite. Faustregel: Funktionsbereiche fester Weißton, Aufenthaltsräume einstellbar – der Aufpreis lohnt fast immer.
IP20 schützt gegen feste Fremdkörper, nicht gegen Wasser – ausreichend für Bücherregal, abgehängte Decke oder Bett-Podest. IP44 ergänzt Spritzwasserschutz: die richtige Wahl, sobald Dampf oder Spritzer möglich sind, klassisch an der Küchenrückwand zwischen Arbeitsplatte und Hängeschrank.
Praktisch: In der 3,5-W-Klasse kostet der Einstieg in IP44 mit dem MaxLED 798.78 gerade einmal 10,77 € – im Zweifel greifst du also gleich zur geschützten Ausführung. Fürs Bad gilt: Rund um Dusche und Wanne teilt die Norm den Raum in Schutzzonen mit besonderen Anforderungen. Was dort erlaubt ist und wie die Einspeisung aussehen darf, klärst du vorab mit deiner Elektrofachkraft – Auswahl und Lichtplanung bleiben dein Part.
Hier passieren die meisten Planungsfehler – dabei ist die Rechnung simpel. Die Watt-Angabe gilt pro Meter: Ein Strip mit 4 W/m zieht bei 5 Metern 20 W. Damit das Netzteil nicht dauerhaft am Limit läuft, planst du rund 20 Prozent Reserve ein – im Beispiel also mindestens 24 W. Die Rechnung für alle Klassen bei einer typischen 5-Meter-Strecke:
| Leistungsklasse | Verbrauch bei 5 m | Netzteil-Empfehlung (mit ca. 20 % Reserve) |
|---|---|---|
| 3,5 W/m | 17,5 W | mind. 21 W |
| 4 W/m | 20 W | mind. 24 W |
| 5,2 W/m | 26 W | mind. 32 W |
| 6 W/m | 30 W | mind. 36 W |
| 12 W/m | 60 W | mind. 72 W |
Zwei Sonderfälle: Mehrere Strips an einem Netzteil? Einzellasten addieren, Reserve auf die Summe rechnen. Und in der 12-W-Klasse gibt es neben der 24-V-Variante MaxLED 711.29 (30,40 €) zwei Ausführungen für 220–240 V – MaxLED 711.27 (45,59 €) und MaxLED 711.28 (68,40 €) –, die den separaten Trafo sparen; Details zur Einspeisung auf der Produktseite. Grundregel bleibt: Was fest an die 230-V-Installation angeschlossen wird, ist Sache der Elektrofachkraft.
Die Montage ist ein entspanntes Wochenendprojekt: ausmessen, an der nächstgelegenen markierten Schnittstelle kürzen – nie dazwischen, sonst ist das letzte Segment tot –, Untergrund entfetten, aufkleben, zusammenstecken, Netzteil einstecken, fertig. Keine Elektrofachkraft nötig, solange am Ende ein Steckernetzteil in die Steckdose wandert.
Ob das Ergebnis nach Lichtplanung aussieht, entscheidet oft das Aluminium-Profil: Es lässt sich schrauben, wo Klebeband versagt, streut mit Abdeckung das Licht zu einer Linie ohne sichtbare LED-Punkte und leitet Wärme ab – gerade bei der 12-W-Klasse eine sinnvolle Investition in die Lebensdauer. Profile und Zubehör findest du in unserer Kategorie Beleuchtung.
Beim Verlängern zählt der Lieferumfang: MaxLED gibt es als Basisset und als Erweiterung – daraus erklären sich auch die Preisunterschiede technisch gleicher Strips. Wer erweitert, prüft die Gesamtlast: Das vorhandene Netzteil muss die neue Länge mittragen – hier hilft der LED-Trafo-Rechner ein zweites Mal.
Mehr von der Marke – von URail-Schienensystemen bis zu Einbaupanels – findest du gesammelt in unserer Paulmann-Markenwelt.
Für den ungefähren Lichtstrom pro Meter – nicht für die Länge des Strips. Ein MaxLED 1000 ist bei gleicher Länge deutlich heller als ein MaxLED 250. Im Produkttitel erkennst du die Klasse an der Watt-Angabe pro Meter: 3,5–4 W/m Akzentlicht, 5,2–6 W/m Allround, 12 W/m helle Lichtlinien.
Das ist der einstellbare Weißton-Bereich: Der Strip kann vom warmen Neutralweiß bis zum kühlen Tageslichtweiß alles darstellen. Die 788er-Reihe deckt sogar 2700–6500 K ab. Zum Einstellen brauchst du eine passende Steuerung – Strips mit fester Kelvin-Angabe (z. B. 6500 K) leuchten dagegen immer im selben Weißton und kommen ohne Controller aus.
In trockenen Innenräumen – Wohnzimmer, Schlafzimmer, Möbel, abgehängte Decke – reicht IP20 völlig. Sobald Spritzwasser möglich ist, etwa an der Küchenrückwand oder in Feuchträumen, nimm die IP44-Variante. Für die Schutzzonen direkt an Dusche und Badewanne gelten besondere Anforderungen – die Planung dort stimmst du mit deiner Elektrofachkraft ab.
Ein 24-V-Netzteil mit genügend Leistung: Watt pro Meter mal Strip-Länge rechnen und rund 20 Prozent Reserve draufschlagen. Beispiel: 5 Meter mit 4 W/m ergeben 20 W, also ein Netzteil mit mindestens 24 W. Am schnellsten geht es mit unserem LED-Trafo-Rechner – er schlägt dir direkt passende Netzteile aus dem Sortiment vor.
Ja – das 24-V-Stecksystem ist genau dafür gemacht: zuschneiden, aufkleben, zusammenstecken, Steckernetzteil in die Steckdose. Dafür brauchst du keine Elektrofachkraft. Nur ein fester Anschluss an die 230-V-Hausinstallation gehört in die Hand einer Elektrofachkraft – du planst und wählst aus, dein Elektriker schließt an.
Kürzen ja – aber nur an den markierten Schnittstellen auf dem Strip; ein Schnitt dazwischen legt das angeschnittene Segment still. Verlängern funktioniert über das MaxLED-Stecksystem mit Erweiterungs-Strips. Wichtig dabei: Das Netzteil muss die neue Gesamtlänge mittragen – rechne die Gesamtlast nach oder nutze den LED-Trafo-Rechner.
Weil sich die Ausführungen unterscheiden – etwa in der Länge oder darin, ob es sich um ein Basisset mit Zubehör oder eine reine Erweiterung handelt. Die genauen Maße und den Lieferumfang findest du auf der jeweiligen Produktseite.
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