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Rollladen smart mit Shelly: 2PM & Shutter im Vergleich

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Ratgeber · Smart Home

Rollladen smart nachrüsten mit Shelly: 2PM als Shutter für Rollladen & Jalousie

Elektrische Rollläden hast du vielleicht schon – aber morgens von Hand am Schalter, abends jeden Raum einzeln, und im Urlaub sieht das Haus aus wie leergezogen? Genau hier setzt Shelly an: Ein kleiner Aktor hinter dem vorhandenen Rollladenschalter macht daraus einen smarten Sonnenschutz – gesteuert per App, Zeitplan, Sonnenstand oder Sprachbefehl, ganz ohne neue Leitungen und ohne neuen Motor. In dieser Kaufberatung klären wir, wann der 2PM im Shutter-Modus reicht und wann der dedizierte Shelly Shutter die klügere Wahl ist.

Rollladen smart nachrüsten mit Shelly: 2PM als Shutter für Rollladen und Jalousie

Kurz zusammengefasst: Für die klassische Rollladen-Nachrüstung hinter dem Schalter ist der Shelly 2PM Gen4 (36,16 €) die Standard-Wahl: zwei Kanäle, Messfunktion für die Endlagen-Erkennung, dazu Matter und Zigbee. Wer es günstiger mag, nimmt den bewährten 2PM Gen3 (26,19 €). Wer als Set mit passendem Funktaster starten will, greift zum Shelly Shutter + BLU Button (51,36 €). Für den Schaltschrank auf der Hutschiene gibt es den Wave Pro Shutter (122,46 €). Wichtig: Auswahl, Planung, App-Einrichtung und Kalibrierung machst du selbst – den 230-V-Anschluss in der Dose erledigt deine Elektrofachkraft.
Wichtiger Hinweis: Ein Rollladenaktor sitzt in der festen 230-V-Installation – hinter dem Schalter in der Unterputzdose oder im Schaltschrank. Das Auswählen, Planen und spätere Einrichten in der App ist voll dein DIY-Part. Der elektrische Anschluss an die Netzspannung ist es nicht: Er gehört zwingend in die Hand einer qualifizierten Elektrofachkraft. Du verstehst, planst und wählst aus – dein Elektriker schließt an. Diesen Ratgeber liest du also, um gut vorbereitet ins Gespräch mit deinem Elektriker zu gehen und danach selbst loszulegen.

Alle Rollladen-Aktoren im Vergleich

Neun Shelly-Geräte aus unserem Sortiment eignen sich für Rollladen und Jalousie – vom winzigen Unterputz-Aktor bis zum Hutschienen-Relais für den Schaltschrank. Alle Angaben in der Tabelle stammen aus den Produktbezeichnungen, die Preise sind Bruttopreise inkl. MwSt.

Modell Anbindung Last / Kanäle Wofür Preis
Shelly 2PM Gen3 WLAN, Bluetooth max. 16 A, 2 Kanäle Günstigster Einstieg, Unterputz 26,19 €
Shelly 2PM Gen4 WLAN, BT, Matter, Zigbee max. 16 A, 2 Kanäle Aktuelle Generation, Unterputz 36,16 €
Shelly Shutter + BLU Button WLAN, BT 1 Rollladen Dedizierter Aktor + Funktaster im Set 51,36 €
Shelly 2PM Gen4 2er Pack WLAN, BT, Matter, Zigbee 2× 2 Kanäle Zwei Rollläden auf einmal 64,87 €
Shelly Shutter x2 + BLU RC Button 4 WLAN, BT 2 Rollläden Zwei Aktoren + Fernbedienung 73,79 €
Shelly Pro 2PM WLAN max. 25 A, 2 Kanäle Hutschiene, Schaltschrank 74,97 €
Shelly 2PM Gen4 4er Pack WLAN, BT, Matter, Zigbee 4× 2 Kanäle Vier Rollläden, Komplettausstattung 121,13 €
Shelly Wave Pro 2PM Z-Wave max. 25 A, 2 Kanäle Hutschiene, Z-Wave-Netz 104,20 €
Shelly Wave Pro Shutter Z-Wave 1 Rollladen Dedizierter Rollladenaktor, Hutschiene 122,46 €

Die meisten Wege führen über den 2PM – ein Zweikanal-Relais mit Leistungsmessung, das per Firmware in den Rollladen-Betrieb geschaltet wird. Daneben steht der dedizierte Shelly Shutter, der von Haus aus nur eines kann: Rollläden fahren. Welcher der richtige für dich ist, klären die nächsten Abschnitte.

Rollladen smart nachrüsten: was Shelly dafür braucht

  • Voraussetzung ist ein elektrischer Rollladen mit Rohrmotor – also ein Motor in der Welle, den du heute schon per Wandschalter auf und ab fährst
  • Der Shelly-Aktor kommt zwischen Schalter und Motor, meist in die vorhandene Unterputzdose – neue Leitungen brauchst du meist nicht
  • Der bisherige Wandschalter bleibt meist bedienbar und wird zum Eingang des Aktors
  • Ein reines Ein-Kanal-Schaltrelais reicht für Rollläden nicht – du brauchst zwei Kanäle (auf/ab) plus die passende Firmware

Der große Charme: Du musst deinen Rollladen nicht austauschen. Rohrmotor und vorhandene Verkabelung bleiben meist unangetastet. Der Aktor ist so klein, dass er in der tiefen Unterputzdose hinter dem Rollladenschalter Platz findet – unsichtbar und wartungsfrei, während dein Schalter aussieht wie vorher.

Der Anschluss selbst ist Sache der Elektrofachkraft. Hinter dem Rollladenschalter liegt Netzspannung an, und die Einbindung von Auf-, Ab-, Neutralleiter und Motor will fachgerecht gemacht sein. Was du selbst machst: das passende Gerät aussuchen und – nach dem Anschluss – die Einrichtung in der App.

2PM im Shutter-Modus: aus zwei Kanälen wird ein Rollladenaktor

  • Der Shelly 2PM ist eigentlich ein universelles Zweikanal-Relais mit Leistungsmessung (das „PM“ steht für Power Metering)
  • Per App stellst du ihn vom Schaltbetrieb auf den Cover-/Shutter-Modus um – ab dann arbeiten die beiden Kanäle als Auf/Ab-Paar, eine eingebaute Verriegelung verhindert gleichzeitiges Schalten
  • Die Messfunktion ist hier der eigentliche Star: Über den Stromverbrauch erkennt der Aktor, wann der Motor am Anschlag steht – die Grundlage für Endlagen-Erkennung und Prozent-Steuerung
  • Der 2PM verkraftet laut Bezeichnung max. 16 A – für hausübliche Rohrmotoren großzügig dimensioniert

Der Trick am 2PM ist seine Doppelrolle. Von Haus aus ein Zweikanal-Schalter, wird er zum Rollladenaktor, sobald du ihm in der App sagst, dass ein Rollladen an ihm hängt: Aus zwei unabhängigen Kanälen wird ein koordiniertes Auf/Ab-Gespann – Kanal 1 hoch, Kanal 2 runter, und die Firmware passt auf, dass sich beide nie in die Quere kommen.

Warum ist die Leistungsmessung so wichtig? Ein Rohrmotor hat mechanische Endschalter: Ist der Rollladen ganz oben oder unten, schaltet der Motor intern ab und zieht keinen Strom mehr. Diesen Stromabfall „sieht“ der 2PM über seine Messfunktion und weiß: Endlage erreicht. Genau das ermöglicht die smarten Extras – etwa den Rollladen gezielt auf „60 % geschlossen“ zu fahren, damit die Mittagssonne draußen bleibt, aber noch Licht ins Zimmer fällt. Ohne Messfunktion bliebe nur stumpfes Auf und Ab.

Dedizierter Shelly Shutter oder 2PM? Die Abgrenzung

  • Der 2PM ist der Allrounder: heute Rollladen, morgen – umkonfiguriert – zwei Lichtkreise. Maximale Flexibilität
  • Der Shelly Shutter ist der Spezialist: von Grund auf für Rollläden und Behänge gebaut, ohne Umweg über einen Moduswechsel
  • Im Shop findest du den Shutter praktischerweise im Set mit Funktaster – als Shelly Shutter + BLU Button Tough (51,36 €) für einen Rollladen oder als Shutter x2 + BLU RC Button 4 (73,79 €) für zwei
  • Beide Wege führen zum gleichen Ergebnis – die Wahl hängt daran, ob du Flexibilität (2PM) oder ein fertiges Rollladen-Set (Shutter) willst

Beide Lager haben recht. Der 2PM ist das Schweizer Taschenmesser: Weißt du noch nicht, wie sich dein Smart Home entwickelt, bist du damit auf der sicheren Seite, weil du dasselbe Gerät später auch als reinen Zweikanal-Schalter nutzen könntest – ein Gerätetyp für fast alles, auf den viele in der Shelly-Community genau deshalb schwören.

Der Shelly Shutter geht den umgekehrten Weg – von vornherein ein reiner Rollladenaktor, ohne Modus-Umschalten. Besonders praktisch: Bei uns gibt es ihn im Bundle mit einem BLU-Funktaster, der sich batteriebetrieben an eine beliebige Stelle klebt – neben die Tür, ans Bett, auf den Schreibtisch – und den Rollladen per Funk steuert, ganz ohne Kabel. So bekommst du zum verbauten Aktor gleich einen zweiten, frei platzierbaren Bedienpunkt. Für eine schlüsselfertige Lösung ist das der bequemste Einstieg.

Gen3 oder Gen4 – und was bringen Matter & Zigbee?

  • Der 2PM Gen3 (26,19 €) funkt per WLAN und Bluetooth – solide, ausgereift, günstig
  • Der 2PM Gen4 (36,16 €) legt laut Bezeichnung Matter und Zigbee obendrauf
  • Matter ist der neue herstellerübergreifende Smart-Home-Standard – damit bindest du den Aktor direkt in Apple Home, Google Home, Amazon Alexa oder SmartThings ein
  • Zigbee ist eine Alternative zum WLAN: ein eigenes Funknetz, das dein WLAN entlastet und mit vielen bestehenden Zigbee-Zentralen zusammenarbeitet
  • Rein für die Rollladen-Funktion tun sich Gen3 und Gen4 wenig – der Unterschied liegt in der Anbindung an dein Übersystem

Das Wichtige zuerst: Die eigentliche Rollladen-Steuerung können beide Generationen gleich gut – zwei Kanäle, Messfunktion, Endlagen-Erkennung, Prozent-Positionierung stecken im Gen3 wie im Gen4. Willst du deine Rollläden einfach per Shelly-App und Zeitplan fahren, ist der Gen3 für 26,19 € ein grandioses Preis-Leistungs-Angebot und keineswegs veraltet.

Der Aufpreis zum Gen4 lohnt sich, wenn du über die Shelly-Welt hinaus denkst. Über Matter erscheint der Rollladen nativ in Apple Home & Co. – steuerbar aus der gleichen App wie deine anderen Marken, und Siri, Google Assistant oder Alexa fahren ihn auf Zuruf. Zigbee wiederum ist interessant, wenn du schon eine Zigbee-Zentrale betreibst und deine Funkkanäle lieber über ein eigenes Mesh führst, statt jedes Gerät ins WLAN zu hängen – das hält bei vielen Aktoren dein WLAN schlank.

Willst du gleich mehrere Rollläden nachrüsten, rechnen sich die Multipacks: den 2PM Gen4 im 2er Pack (64,87 €) für zwei Fenster oder den 4er Pack (121,13 €) für die halbe Wohnung – pro Stück spürbar günstiger als der Einzelkauf.

Zentral im Schaltschrank: Pro 2PM & Wave Pro Shutter

  • Statt hinter jedem Schalter kann die Rollladensteuerung auch zentral im Schaltschrank auf der Hutschiene sitzen – typisch im Neubau oder bei einer Sanierung mit sternförmiger Verkabelung
  • Der Shelly Pro 2PM (74,97 €) ist die WLAN-Variante fürs REG-Gehäuse: max. 25 A, zwei Kanäle, Messfunktion
  • Der Wave Pro 2PM (104,20 €) ist das Pendant für Z-Wave-Netze, ebenfalls für die DIN-Schiene
  • Der Wave Pro Shutter (122,46 €) ist der dedizierte Rollladenaktor für die Hutschiene – von Haus aus als Shutter-Relais gebaut

Nicht jeder Rollladen wird von einem Schalter direkt daneben gesteuert. Gerade in neueren Häusern laufen die Motorleitungen sternförmig zurück in den Schaltschrank. Für diese Bauart bietet Shelly die Pro-Serie im Hutschienen-Gehäuse (REG). Der Pro 2PM ist der Zweikanal-Aktor für die Schiene: gleiche Idee wie der kleine 2PM, nur mit höherer Belastbarkeit (max. 25 A laut Bezeichnung) und im Format neben den Sicherungsautomaten.

Wer sein Haus über Z-Wave statt WLAN vernetzt – ein robustes, WLAN-unabhängiges Funk-Mesh –, findet mit dem Wave Pro 2PM und dem Wave Pro Shutter die passenden Hutschienen-Geräte. Der Wave Pro Shutter ist dabei die kompromisslose Variante: ein reiner Rollladenaktor. Wenn im Schaltschrank ausschließlich Rollläden geschaltet werden, ist das die sauberste Lösung.

Da im Schaltschrank an der festen Installation gearbeitet wird, ist die Elektrofachkraft hier von vornherein am Zug. Willst du tiefer in die Schaltschrank-Planung einsteigen, schau in unseren Ratgeber zur Shelly Pro-Serie auf der Hutschiene.

Damit keine Verwechslung entsteht: Der ebenfalls REG-baugleiche Pro Dimmer 2PM (91,21 €) trägt zwar „2PM“ im Namen, ist aber ein Dimmer für Licht – kein Rollladenaktor. Für Rollläden nimmst du eines der oben genannten Shutter-fähigen Geräte.

Einrichten & kalibrieren – dein DIY-Part nach dem Anschluss

  • Sobald der Aktor angeschlossen ist, gehört die komplette Software-Seite dir – kein Werkzeug, kein Strom, nur die App
  • Gerät ins WLAN bringen, in der Shelly-App hinzufügen und den Cover-/Shutter-Modus aktivieren
  • Die Kalibrierung lässt den Rollladen einmal komplett hoch und runter fahren – dabei misst der Aktor die Laufzeit und lernt die Endlagen
  • Danach kannst du jede beliebige Position in Prozent anfahren, Zeitpläne setzen und den Rollladen in Szenen einbinden
  • Der vorhandene Wandschalter bleibt parallel nutzbar – die Bedienung von Hand geht also nicht verloren

Jetzt wird der Rollladen wirklich smart – und dieser Teil gehört komplett dir. Nach dem fachgerechten Anschluss bringst du den Aktor in dein WLAN, fügst ihn in der Shelly-App hinzu und stellst ihn auf den Cover-Modus. Der wichtigste Schritt ist die Kalibrierung: Du startest sie in der App, der Rollladen fährt einmal vollständig auf und zu, und der Aktor merkt sich die Laufzeit zwischen den Endlagen. Ab da weiß er, was „50 %“ bedeutet – und fährt jede Zwischenposition sauber an.

Was du danach anstellst, ist der eigentliche Spaß: Zeitpläne, die morgens öffnen und abends schließen; eine Sonnenschutz-Automatik bei praller Mittagssonne; eine Anwesenheitssimulation für den Urlaub; oder eine „Gute Nacht“-Szene, die alle Rollläden auf einmal schließt. All das richtest du selbst ein – ohne Elektriker, ohne Risiko. Und keine Sorge um den Alltag: Dein gewohnter Wandschalter funktioniert weiter, der Aktor hört auf ihn genauso wie auf die App. Besuch, Kinder, Großeltern bedienen den Rollladen weiter am Schalter – die App ist die Kür, nicht die Pflicht.

Rollladen, Jalousie oder Raffstore? Lamellen richtig steuern

  • Rollladen: ein durchgehender Panzer, der nur auf und ab fährt – der Standardfall, den jeder 2PM im Cover-Modus abdeckt
  • Jalousie / Raffstore: Lamellen, die sich zusätzlich neigen lassen – hier kommt die Lamellen-Verstellung ins Spiel
  • Im Cover-Modus lässt sich der Aktor auf den Behang-Typ einstellen, sodass kurze Impulse die Lamellen kippen statt den Behang komplett zu fahren
  • Auch dafür ist die Zweikanal-Auslegung des 2PM die Voraussetzung – Fahren und Kippen laufen über dieselben zwei Kanäle
  • Wichtig für deine Planung: Vor dem Kauf prüfen, ob dein Behang-Motor die Lamellen-Verstellung überhaupt unterstützt

„Rollladen“ ist im Alltag ein Sammelbegriff, technisch lohnt die Unterscheidung. Ein klassischer Rollladen ist ein geschlossener Panzer: nur oben und unten – genau das erledigt der 2PM im Cover-Modus. Eine Jalousie oder ein außen liegender Raffstore dagegen besteht aus Lamellen, die sich zusätzlich schräg stellen lassen – um Licht hereinzulassen und trotzdem vor Blicken oder Hitze zu schützen.

Damit der Aktor das kann, stellst du in der App den passenden Behang-Typ ein: Kurze Tastendrücke kippen dann die Lamellen, lange fahren den Behang. Die zwei Kanäle des 2PM steuern also Auf/Ab und Neigung – genau darum passt ein Zweikanal-Aktor mit Messfunktion hier so gut. Wichtig für die Planung: Die Lamellen-Verstellung klappt nur, wenn dein Behang-Motor sie mechanisch mitmacht. Bei einem reinen Rollladen-Rohrmotor gibt es nichts zu kippen. Kläre also vor dem Kauf, welchen Motortyp du hast – deine Elektrofachkraft sagt dir, was er hergibt.

Alle Produkte im Überblick

Alle Geräte sind bestellbar – teils aus dem Eigenlager, teils über unser Partnerlager mit rund 3–4 Tagen Lieferzeit. Mehr rund um die Marke findest du in unserer Shelly-Markenwelt; welches Shelly-Relais generell wofür taugt, klärt der Ratgeber Shelly Relais im Vergleich.

Häufige Fragen

Kann ich den Shelly-Rollladenaktor selbst einbauen?

Den elektrischen Anschluss nicht. Der Aktor sitzt in der festen 230-V-Installation – hinter dem Rollladenschalter oder im Schaltschrank –, und dort liegt Netzspannung an. Der Anschluss gehört deshalb in die Hand einer qualifizierten Elektrofachkraft. Was du selbst machst: das passende Gerät auswählen, die Situation vorab einschätzen und nach dem Anschluss die komplette Einrichtung und Kalibrierung in der Shelly-App. Kurz: Du verstehst, planst und wählst aus – dein Elektriker schließt an.

Was ist der Unterschied zwischen dem 2PM und dem Shelly Shutter?

Der 2PM ist ein universelles Zweikanal-Relais mit Messfunktion, das du per App in den Cover-/Shutter-Modus schaltest – er kann also auch andere Aufgaben übernehmen. Der Shelly Shutter ist ein dedizierter Rollladenaktor, der von Haus aus nur für Behänge gebaut ist und bei uns praktischerweise im Set mit einem BLU-Funktaster kommt. Funktional fährst du mit beiden deinen Rollladen – der 2PM ist flexibler, das Shutter-Set der bequemere Komplett-Einstieg.

Warum reicht für einen Rollladen kein einfaches Shelly-1-Relais?

Weil ein Rollladenmotor in zwei Richtungen laufen muss und beide Richtungen niemals gleichzeitig Spannung bekommen dürfen. Ein Ein-Kanal-Relais wie der Shelly 1 schaltet nur einen Stromkreis ein oder aus – das ist reiner Schaltbetrieb. Für Rollläden brauchst du zwei Kanäle (auf/ab) mit eingebauter Verriegelung und die passende Cover-Firmware. Genau das bietet der 2PM.

Wozu ist die Messfunktion (das „PM“) beim Rollladen gut?

Das PM steht für Power Metering, also Leistungsmessung. Über den Stromverbrauch erkennt der Aktor, wann der Motor am Anschlag steht und keinen Strom mehr zieht – das ist die Grundlage der Endlagen-Erkennung. Erst dadurch kann der Rollladen prozentgenau positioniert werden, etwa auf „60 % geschlossen“. Als Nebeneffekt siehst du am Verbrauch auch, wenn der Motor mit der Zeit schwergängiger wird.

Gen3 oder Gen4 – welchen 2PM soll ich nehmen?

Die reine Rollladen-Funktion können beide gleich gut. Der Gen3 (26,19 €) ist die günstige, ausgereifte Wahl für die Nutzung per Shelly-App. Der Gen4 (36,16 €) bringt laut Bezeichnung zusätzlich Matter und Zigbee mit – sinnvoll, wenn du den Rollladen in Apple Home, Google, Alexa oder ein bestehendes Zigbee-Netz einbinden willst. Für mehrere Rollläden lohnen sich die 2er- und 4er-Packs.

Funktioniert mein alter Wandschalter danach noch?

Ja. In fast allen Fällen wird der vorhandene Rollladenschalter zum physischen Eingang des Aktors und bleibt voll bedienbar. Du steuerst den Rollladen also weiterhin von Hand am Schalter – und zusätzlich per App, Zeitplan oder Sprachbefehl. Wie der Schalter konkret eingebunden wird, legt deine Elektrofachkraft beim Anschluss fest.

Kann ich mit dem 2PM auch eine Jalousie oder einen Raffstore mit Lamellen steuern?

Ja, sofern dein Behang-Motor die Lamellen-Verstellung mechanisch unterstützt. Im Cover-Modus stellst du den passenden Behang-Typ ein; kurze Tastenimpulse kippen dann die Lamellen, lange fahren den Behang. Bei einem reinen Rollladen-Panzer gibt es keine Lamellen zu neigen – da bleibt es beim Auf/Ab. Kläre vor dem Kauf, welchen Motortyp du hast.

Rollladensteuerung im Schaltschrank – welches Gerät brauche ich?

Für die Hutschiene gibt es den Pro 2PM (74,97 €, WLAN) und die Z-Wave-Varianten Wave Pro 2PM (104,20 €) sowie den dedizierten Wave Pro Shutter (122,46 €). Sie sind belastbarer (max. 25 A laut Bezeichnung) und im REG-Format für den Schaltschrank gebaut. Da hier an der festen Installation gearbeitet wird, plant und montiert die Elektrofachkraft – mehr dazu im Ratgeber zur Shelly Pro-Serie auf der Hutschiene.

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