Typ A, F oder B? Der falsche FI-Typ löst im Fehlerfall nicht aus — das ist kein Komfort-, sondern ein Sicherheitsthema. Wähle den Stromkreis, wir nennen den passenden Typ, den Bemessungsfehlerstrom und die Begründung dazu.
| Gerät | Kennwerte | Preis |
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Typ A erfasst sinusförmige und pulsierende Gleichfehlerströme — der Standard für normale Haushaltsstromkreise. Typ F ist zusätzlich mischfrequenzsensitiv bis 1 kHz und für einphasige Frequenzumrichter gemacht, wie sie in modernen Waschmaschinen, Klimageräten und Wärmepumpen stecken. Typ B erfasst darüber hinaus glatte Gleichfehlerströme und ist bei Ladetechnik und vielen Wechselrichtern erforderlich. Ein höherer Typ deckt die niedrigeren mit ab.
Nach DIN VDE 0100-722 muss jeder Ladepunkt gegen glatte Gleichfehlerströme geschützt sein. Das geht entweder mit einem RCD Typ B oder mit Typ A/F plus einer in der Wallbox integrierten DC-Fehlerstromüberwachung (RDC-DD) nach DIN IEC 62955. Vorsicht: Nicht jede Wallbox, die mit „6 mA DC-Erkennung“ wirbt, weist die Norm im Zertifikat aus — dann bleibt es bei Typ B. Steht es nicht ausdrücklich im Datenblatt, ist Typ B die sichere Wahl.
30 mA ist Personenschutz und für Steckdosenstromkreise bis 32 A vorgeschrieben. 100 bis 300 mA dienen dem Brandschutz und schützen keine Personen — sie sitzen vorgelagert, etwa für eine ganze Unterverteilung. 10 mA gibt es für erhöhten Personenschutz an einzelnen Kreisen.
Technisch mehrere — praktisch bedeutet das aber, dass bei einem Fehler alles gleichzeitig dunkel wird. Üblich ist, Stromkreise auf mehrere RCDs aufzuteilen, mindestens getrennt nach Bereichen. Ableitströme vieler Elektronikgeräte addieren sich und können sonst Fehlauslösungen verursachen.









