DoorBird · Türstationen
Von der Kompaktstation fürs Einfamilienhaus bis zur modularen Mehrparteien-Anlage — welche DoorBird-Türstation zu deinem Objekt passt.
D1101UV · Kompaktstation fürs Einfamilienhaus
Eine IP-Video-Türstation ist die vernetzte Weiterentwicklung der klassischen Klingel: Statt über eine analoge 2-Draht-Leitung nur einen Gong auszulösen, hängt eine DoorBird-Station als vollwertiger Netzwerkteilnehmer über ein CAT-Kabel am Router. Sie liefert HD-Video, Zwei-Wege-Audio und Ereignismeldungen direkt in die DoorBird-App. Die Versorgung läuft über Power-over-Ethernet (PoE) oder ein passendes Netzteil — ein und dasselbe Kabel überträgt also Strom und Daten. Der große Unterschied zur klassischen 2-Draht-Klingel: Du bist nicht an eine fest verdrahtete Innenstation gebunden, sondern erreichst die Tür von jedem Gerät im Netz und optional auch von unterwegs.
Zu trennen sind dabei immer Außenstation und Innenteil. Die Außenstation ist das robuste Gerät an der Wand — Kamera, Ruftaste(n), Mikrofon, Lautsprecher und optional Fingerprint oder Keypad, bei DoorBird meist in Edelstahl V2A oder RAL-Farbe wie graphitschwarz. Das Innenteil ist bei DoorBird zunächst rein digital: Deine Smartphones, Tablets und optionale IP-Innenstationen übernehmen die Rolle des früheren Klingeltableaus. Damit entkoppelst Du die Anzahl der Empfänger von der Hardware an der Tür — ein Vorteil, den 2-Draht-Systeme in dieser Form nicht bieten.

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Prinzip: Außenstation am CAT-Kabel, gespeist per PoE-Switch, aufgeschaltet auf App und optionale IP-Innenstation.
DoorBird gliedert sich in drei Baureihen mit unterschiedlicher Bauform. Die Serie D11 ist eine Kompaktstation, bei der Kamera, Ruftaste und Elektronik in einer einzigen Einheit sitzen — ideal fürs Einfamilienhaus. Modelle wie D1101UV (Aufputz) oder D1101V (Unterputz) tragen eine Ruftaste, das D1101FV bringt zusätzlich den Fingerprint 50 direkt in die Station. Die Serie D21 ist ein modulares Baukastensystem: Kamera-, Tasten-, Keypad- und Infopanel-Module lassen sich kombinieren, sodass Du für Mehrfamilienhäuser passgenau aufbaust — vom D2101V mit einer Ruftaste bis zum D2103V mit drei Ruftasten. Die Serie D31 ist die Großanlage mit Display und Direktwahl für Gewerbe und viele Parteien.
Bei der Montage unterscheidest Du Aufputz und Unterputz. Aufputz (z.B. D1101UV) sitzt sichtbar auf der Wand und eignet sich zum Nachrüsten, weil kein Mauerausbruch nötig ist. Unterputz (z.B. D1101V, inklusive Unterputzgehäuse) schließt bündig mit der Wand ab und ist die saubere Lösung im Neubau. Ergänzend gibt es E-Varianten wie D1100E, D2100E und D3100E als reine Einbaumodule für Fremd- oder Sonderblenden, etwa in Briefkastenanlagen. Angeschlossen wird jede Station über ein CAT-Kabel mit PoE — das versorgt die Außenstation mit Strom und bindet sie gleichzeitig ins Netzwerk ein.
Typische Einsatzfelder reichen vom Einfamilienhaus über das Mehrparteienhaus bis zur gewerblichen Großanlage. Im Einfamilienhaus genügt eine Kompaktstation der Serie D11, die Klingel, Kamera und optional Fingerprint vereint. Sobald mehrere Parteien getrennt klingeln sollen, spielt die modulare Serie D21 ihre Stärke aus — etwa ein D2103V mit drei Ruftasten für ein Dreiparteienhaus. Für große Wohnanlagen, Bürogebäude oder Objekte mit vielen Namen bietet die Serie D31 Display und Direktwahl. In allen Fällen empfängst Du Klingelrufe, Live-Video und Türsprechfunktion auf Smartphone, Tablet oder optionaler IP-Innenstation.
Die Teilnehmerzahl bestimmt die Serie. Für ein Einfamilienhaus reicht die Kompaktstation D11 mit einer Ruftaste, etwa D1101V oder D1101UV. Bei mehreren Parteien greifst Du zur modularen Serie D21 und wählst die Tastenzahl passend — vom D2101V (eine Ruftaste) bis zum D2103V (drei Ruftasten). Für Großanlagen mit vielen Namen und Direktwahl ist die Serie D31 mit Display die richtige Wahl.
Die Montageart richtet sich nach dem Bauzustand. Aufputz-Modelle wie D1101UV sitzen sichtbar auf der Wand und eignen sich zum Nachrüsten, weil kein Wandausbruch nötig ist. Unterputz-Modelle wie D1101V werden mit Unterputzgehäuse bündig eingelassen und sind die saubere Variante im Neubau. Die modulare Serie D21 gibt es je nach Modell für Auf- oder Unterputz.
Wenn Du die Tür ohne Schlüssel öffnen möchtest, gibt es zwei Wege direkt in der Station. Das D1101FV bringt den Fingerprint 50 bereits integriert mit. Im modularen System der Serie D21 ergänzt Du stattdessen ein Keypad-Modul für die Code-Eingabe. Beides ergänzt die App-basierte Türöffnung, ohne dass ein zweites Gerät an der Wand nötig wird.
Die drei Serien decken unterschiedliche Objektgrößen ab. Die Serie D11 ist die Kompaktlösung als eine geschlossene Einheit für das Einfamilienhaus — bewusst einfach, optional mit Fingerprint. Die Serie D21 ist modular aufgebaut und kombiniert Kamera-, Tasten-, Keypad- und Infopanel-Module, sodass Du sie für Mehrfamilienhäuser exakt auf die Parteienzahl zuschneidest. Die Serie D31 ist die Großanlage mit Display und Direktwahl für Gewerbe und viele Teilnehmer. Die folgende Tabelle stellt Bauform, Montage und typischen Einsatz gegenüber.
Kompaktstation als eine Einheit — Kamera, Ruftaste und Sprechen in einem Gehäuse. Auf- oder Unterputz, optional mit Fingerprint.
Baukastensystem: Kamera-, Tasten-, Keypad- und Infopanel-Module frei kombinierbar. Für Mehrfamilien- und Mehrparteienhäuser.
Für große Klingeltableaus mit Display und Direktwahl — Gewerbe, Wohnanlagen und Objekte mit vielen Teilnehmern.
| Modell | Serie | Montage | Ausstattung | Einsatz | Preis | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| D1101UV ★ | D11 Kompakt | Aufputz | 1 Ruftaste, HD-Kamera | Einfamilienhaus | 419 € | Zum Produkt |
| D1101V | D11 Kompakt | Unterputz | 1 Ruftaste, HD-Kamera | Einfamilienhaus | 516 € | Zum Produkt |
| D1100E | D11 Kompakt | Einbaumodul | OEM-Modul für Fremdblende | Sonderbau / Briefkasten | 503 € | Zum Produkt |
| D1101FV | D11 Kompakt | Aufputz | Fingerprint 50 integriert | Einfamilienhaus | 831 € | Zum Produkt |
| D2100E | D21 Modular | Einbaumodul | Kameramodul, erweiterbar | Mehrfamilienhaus | 527 € | Zum Produkt |
| D2101V | D21 Modular | Auf-/Unterputz | 1 Ruftaste, modular | Mehrfamilienhaus | 650 € | Zum Produkt |
| D2103V | D21 Modular | Unterputz | 3 Ruftasten, modular | Mehrparteienhaus | 829 € | Zum Produkt |
| D3100E | D31 Großanlage | Einbaumodul | Display-/Direktwahl-fähig | Großanlage / Gewerbe | 1081 € | Zum Produkt |
Preise brutto, tagesaktuell aus dem Shop.
Der häufigste Fehler ist, die Station zu kaufen und die Stromversorgung zu vergessen. DoorBird arbeitet mit Power-over-Ethernet (PoE) oder einem passenden Netzteil — ohne PoE-Versorgung am CAT-Kabel bleibt die Außenstation schlicht tot. Ein normaler Netzwerk-Switch ohne PoE genügt nicht. Die Lösung: Plane von Anfang an einen PoE-Injektor oder einen PoE-fähigen Switch ein oder nutze das offizielle DoorBird-Netzteil. Prüfe vor dem Kauf, ob deine vorhandene Netzwerktechnik PoE liefert.
Bei Aufputz-Montage kommt ein zweiter Punkt hinzu, der gern übersehen wird: Wetterschutz und Kabeleinführung. Da eine Aufputz-Station wie das D1101UV sichtbar auf der Wand sitzt, muss die Kabeleinführung dicht ausgeführt und die Station vor Schlagregen geschützt werden — idealerweise mit einem Regenschutzdach. So verhinderst Du Feuchtigkeitsschäden an Elektronik und CAT-Kabel.
Der Anschluss ist bewusst schlank: Du legst ein CAT-Kabel von der Außenstation zum Netzwerk und versorgst die Station über PoE — per PoE-Switch, PoE-Injektor oder passendem Netzteil. Sobald die Station im Heimnetz hängt und eine IP-Adresse bezieht, richtest Du sie über die DoorBird-App ein. Dort scannst Du den mitgelieferten QR-Code beziehungsweise gibst die Zugangsdaten des Geräteaufklebers ein, und die App verbindet sich mit der Station. Anschließend legst Du Benutzer, Klingelziele und optional Zeitpläne fest. Für die Ersteinrichtung sind die auf dem Aufkleber vermerkten App-, User- und Passwortdaten essenziell — bewahre sie sicher auf. Details zu Klemmenbelegung und PoE-Anforderungen entnimmst Du dem Datenblatt und der Anleitung. Das Datenblatt findest du im DoorBird-Datenblatt (PDF).
Video: DoorBird D2101V IP Video Door Station · Kanal: DoorBird
Grundsätzlich reicht die kostenlose DoorBird-App auf Smartphone und Tablet — sie empfängt Klingelrufe, zeigt Live-Video und ermöglicht die Türsprechfunktion. Wenn Du zusätzlich ein festes Bediengerät an der Wand möchtest, etwa in Flur oder Küche, kannst Du eine optionale IP-Innenstation ergänzen. Eine klassische Innenstation ist aber keine Pflicht.
Die Serie D11 ist eine Kompaktstation als eine geschlossene Einheit — ideal fürs Einfamilienhaus, etwa D1101V oder D1101UV mit einer Ruftaste. Die Serie D21 ist ein modulares Baukastensystem aus Kamera-, Tasten-, Keypad- und Infopanel-Modulen und deshalb für Mehrfamilienhäuser gemacht, vom D2101V bis zum D2103V mit drei Ruftasten.
Beides ist möglich. DoorBird-Stationen werden über Power-over-Ethernet am CAT-Kabel versorgt oder über ein passendes Netzteil. Am einfachsten ist ein PoE-fähiger Switch oder ein PoE-Injektor, weil Strom und Daten dann über ein einziges Kabel laufen. Ohne PoE-Versorgung oder Netzteil bleibt die Station allerdings ohne Funktion.
Ja. Über die DoorBird-App löst Du die Türöffnung aus, sofern ein Türöffner oder ein Relais korrekt angeschlossen ist. Ergänzend kannst Du direkt an der Station öffnen — per integriertem Fingerprint beim D1101FV oder per Keypad-Modul im modularen D21-System. So bleibst Du auch ohne Schlüssel flexibel.
Beim Nachrüsten ist Aufputz meist die praktischere Wahl, etwa das D1101UV, weil kein Mauerausbruch nötig ist und die Station auf der bestehenden Wand montiert wird. Achte dabei auf Wetterschutz und eine dichte Kabeleinführung. Unterputz wie das D1101V schließt bündig ab und ist eher für Neubau oder ohnehin geplante Umbauten sinnvoll.
Im lokalen Netzwerk funktioniert DoorBird mit App und optionaler Innenstation. Für den Zugriff von unterwegs sowie für Push-Benachrichtigungen aufs Smartphone ist eine Internetverbindung erforderlich. Innerhalb des eigenen Netzes kannst Du Live-Video und Türsprechfunktion aber auch ohne dauerhaften Fernzugriff nutzen.

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