DoorBird · Zutrittskontrolle
Code, Transponder oder Fingerabdruck — schlüsselloser Zutritt an Haus-, Neben- und Toröffnungen.
A1121 · Code und RFID an der Tür
Eine IP-Zutrittskontrolle ist ein eigenständiges System, das den Zutritt direkt an der Tür freigibt – über Zahlencode, RFID-Transponder oder Fingerabdruck. Anders als eine reine Video-Türstation, die primär klingelt und ein Kamerabild überträgt, steht hier die Freigabe des Türöffners im Vordergrund. Der Leser prüft die Berechtigung lokal und meldet das Ergebnis über das Netzwerk. So kommst Du auch dann rein, wenn niemand da ist, der Dir öffnet.
Wichtig ist die Trennung zwischen Erfassung und Schaltung: Der Leser (A1121 oder A1122) erkennt Code, Karte oder Finger und gibt ein Signal ins Netzwerk ab. Den eigentlichen elektrischen Türöffner schaltet der Smart Door Controller D410 über sein potentialfreies Relais. Der D410 sitzt dabei geschützt im Innenbereich – etwa auf der Hutscheine im Verteiler oder in einer UP-Dose – und bildet die Schnittstelle zur Türtechnik.

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Prinzip: Der Leser erkennt Code, RFID oder Finger und meldet die Freigabe über das Netzwerk an den D410, der den Türöffner schaltet.
Die Zugangsmethode entscheidet über das Modell: Der A1121 arbeitet mit Zahlencode und RFID-Transponder, der A1122 ergänzt das um einen Fingerabdrucksensor für bis zu 50 gespeicherte Finger. Beim A1122 sind Fingerabdruckleser, RFID-Leser und BLE als drei separate Zutrittsvorrichtungen kombiniert, dazu eine RGB-Status-LED und ein Berührungssensor. Alle Leser lassen sich über die DoorBird-App vollständig verwalten.
Bei der Bauform hast Du die Wahl: Aufputz für die einfache Montage, Unterputz (UP) für die bündige Optik, das Einbaumodul (E) für Sonderbauten und Integrationen sowie die Retrofit-Variante zum Nachrüsten an Bestandstüren. Für die eigentliche Türfreigabe schaltet der Smart Door Controller D410 den Türöffner über sein potentialfreies Relais im Netzwerk – wahlweise auch ein Tor oder eine zweite Öffnung.
Typische Einsatzorte sind die Haupteingangstür, Nebeneingänge und Hoftore am Ein- und Mehrfamilienhaus, aber auch Praxen, kleine Gewerbeobjekte und Ferienwohnungen, bei denen wechselnde Personen ohne Schlüsselübergabe Zutritt erhalten sollen. Der A1121 eignet sich für Tür, Tor und Nebeneingang, der A1122 mit Fingerprint besonders dort, wo Du ganz ohne Karte oder Code auskommen willst.
Für Zahlencode und RFID-Transponder reicht der A1121. Möchtest Du zusätzlich per Fingerabdruck öffnen, wählst Du den A1122, der bis zu 50 Finger speichert. Fingerprint ist praktisch, wenn keine Karte mitgeführt werden soll; RFID ist ideal für die schnelle Vergabe an mehrere Personen. Beide Methoden lassen sich am A1122 auch kombinieren.
Aufputz ist am unkompliziertesten und braucht keine tiefe Dose. Unterputz (UP) sitzt bündig in der Wand für eine ruhige Optik. Das Einbaumodul (E) ist für Sonderbauten und Integrationen in bestehende Anlagen gedacht. Für vorhandene Türen ohne bauliche Änderung ist die Retrofit-Variante die richtige Wahl.
In den meisten Fällen ja. Der Leser gibt nur ein Signal ins Netzwerk ab – den elektrischen Türöffner schaltet der Smart Door Controller D410 über sein potentialfreies Relais. Plane ihn direkt mit ein, wenn Du eine Tür, ein Tor oder eine zweite Öffnung ansteuern willst. Ohne diese Schaltstufe bleibt die Tür trotz gültigem Code verschlossen.
Die drei Bausteine erfüllen unterschiedliche Aufgaben: Der A1121 öffnet per Zahlencode und RFID, der A1122 ergänzt das um einen Fingerabdrucksensor für bis zu 50 Finger. Beide sind Leser – sie erkennen die Berechtigung und melden sie ins Netzwerk. Der D410 dagegen ist kein Leser, sondern der Controller mit potentialfreiem Relais, das den eigentlichen Türöffner schaltet. In der Regel kombinierst Du einen Leser mit einem D410.
Zahlencode und RFID-Transponder in einem Gerät. Als Aufputz, Unterputz, Einbaumodul (E) oder Retrofit erhältlich.
Wie A1121, zusätzlich mit Fingerprint-50-Sensor für biometrischen Zutritt ohne Karte oder Code.
Smart Door Controller: schaltet den elektrischen Türöffner potentialfrei im Netzwerk — auch für Tore und zweite Türen.
| Modell | Methode | Montage | Einsatz | Preis | |
|---|---|---|---|---|---|
| A1121 ★ | Zahlencode + RFID | Aufputz | Tür / Tor / Nebeneingang | 389 € | Zum Produkt |
| A1121 UP | Zahlencode + RFID | Unterputz | Tür / Tor | 407 € | Zum Produkt |
| A1121E | Zahlencode + RFID | Einbaumodul | Sonderbau / Integration | 407 € | Zum Produkt |
| A1121 Retrofit | Zahlencode + RFID | Retrofit / Nachrüst | Bestandstür | 426 € | Zum Produkt |
| A1122 | Fingerprint 50 + RFID | Aufputz | Tür / Tor | 389 € | Zum Produkt |
| A1122 UP | Fingerprint 50 + RFID | Unterputz | Tür / Tor | 407 € | Zum Produkt |
| D410 | IP-Türöffner-Controller (Relais) | Hutschiene / UP-Dose | Türöffner-Ansteuerung | 583 € | Zum Produkt |
Preise brutto, tagesaktuell aus dem Shop.
Der mit Abstand häufigste Fehler: Der Leser wird sauber montiert und angelernt, aber die Ansteuerung des Türöffners fehlt. DoorBird gibt bei gültigem Code, RFID oder Finger nur ein Signal ins Netzwerk ab – die elektrische Schaltung des Türöffners übernimmt es nicht selbst. Ergebnis: Der Zutritt wird als gültig erkannt, aber die Tür bewegt sich nicht.
Die Lösung ist die passende Schaltstufe. Den elektrischen Türöffner schaltet der Smart Door Controller D410 über sein potentialfreies Relais – alternativ das Relais einer vorhandenen Türstation. Plane diese Komponente von Anfang an mit ein und verdrahte sie korrekt zwischen Netzwerksignal und Türöffner. Erst dann öffnet die Tür bei gültiger Freigabe zuverlässig.
Bei der Montage befestigst Du den Leser je nach Variante als Aufputz, Unterputz, Einbaumodul oder in der Retrofit-Ausführung an der Bestandstür. Der A1121 wird per PoE ins Netzwerk eingebunden; der A1122 kann alternativ auch per WLAN arbeiten, ganz ohne LAN-Kabel. Transponder und Fingerabdrücke lernst Du komfortabel über die DoorBird-App an, dort legst Du auch die Zahlencodes fest. Die Verdrahtung des Türöffners läuft über den D410, dessen potentialfreies Relais Du in der App der Zutrittsfreigabe zuordnest. Details zur Klemmenbelegung und den Anschlusswerten findest Du im Datenblatt und Handbuch. Das Datenblatt findest du im DoorBird-Datenblatt (PDF).
Video: DoorBird A1121 IP Acces Control Device · Kanal: DoorBird
Der A1121 öffnet per Zahlencode und RFID-Transponder. Der A1122 kann zusätzlich per Fingerabdruck freigeben und speichert bis zu 50 Finger – Fingerabdrucksensor, RFID-Leser und BLE sind dabei als drei separate Vorrichtungen kombiniert. Brauchst Du keinen Fingerprint, reicht der A1121 aus.
In den meisten Fällen ja. Der Leser meldet die gültige Freigabe nur ins Netzwerk – den elektrischen Türöffner schaltet der D410 über sein potentialfreies Relais. Ohne diese Schaltstufe bleibt die Tür trotz korrektem Code, RFID oder Finger verschlossen. Alternativ kann ein Relais der Türstation diese Aufgabe übernehmen.
Codes und RFID-Transponder verwaltest Du zentral in der DoorBird-App und ordnest sie einzelnen Nutzern zu. Der Fingerabdrucksensor des A1122 unterstützt bis zu 50 gespeicherte Fingerabdrücke. So lassen sich verschiedene Personen mit individuellen Berechtigungen für eine oder mehrere Türen abbilden.
Ja. Für vorhandene Türen ohne größere bauliche Änderung gibt es den A1121 in der Retrofit-Variante. Sie ist speziell zum Nachrüsten an Bestandstüren gedacht. Für die Türfreigabe planst Du auch hier den Smart Door Controller D410 ein, der den elektrischen Türöffner ansteuert.
Alle Leser werden über die DoorBird-App verwaltet. Dort legst Du Zahlencodes an, lernst RFID-Transponder und beim A1122 Fingerabdrücke ein und weist sie einzelnen Nutzern zu. Berechtigungen lassen sich jederzeit ergänzen oder wieder entziehen, ohne den Leser vor Ort öffnen zu müssen.
Die Prüfung von Code, RFID oder Fingerabdruck erfolgt am Gerät und über das lokale Netzwerk – der A1122 arbeitet dabei auch per WLAN. Für die Verwaltung der Nutzer über die App und Fernzugriffe ist eine Internetverbindung sinnvoll. Die eigentliche Türfreigabe läuft über den D410 im Netzwerk.
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