Ratgeber · Heizung & Klima
Wenn sich das Schlafzimmer abends anfühlt wie ein Backofen, stellt sich jedes Jahr dieselbe Frage: fest installierte Split-Klimaanlage oder mobiles Klimagerät zum Hinstellen? Remko hat beides im Programm – von der Single-Split-Anlage für die Wand bis zum Mobilgerät mit Abluftschlauch. Hier erfährst du, wie sich die beiden Konzepte unterscheiden, welche Remko-Geräte es bei uns gibt und warum die Split-Montage in die Hand eines Fachbetriebs gehört.

Fünf Remko-Geräte, zwei Konzepte: Die SKW-Modelle sind klassische Single-Split-Anlagen für die feste Installation, die SKM-Eco-Modelle mobile Klimageräte mit Abluftschlauch – und das RKL 495 DC ist ein Sonderfall: ein mobiles Gerät in Split-Bauweise. Dazu kommen vier Bosch-Komponenten der Serie Climate 7000i als Split-Alternative. Alle Leistungsangaben stammen direkt aus den Produktbezeichnungen.
| Modell | Bauart | Leistung laut Bezeichnung | Preis |
|---|---|---|---|
| REMKO SKW 261 DC | Single-Split | 0,9–3,4 kW Kühlen / 0,8–3,4 kW Heizen, R32 | 845,70 € |
| REMKO SKW 351 DC | Single-Split | 1,1–4,2 kW Kühlen / 1,1–4,2 kW Heizen, R32 | 952,50 € |
| REMKO SKM 250 Eco | Mobil, Abluftschlauch | 1000 W, 2,5 kW/K | 437,77 € |
| REMKO SKM 330 Eco | Mobil, Abluftschlauch | 1300 W, 3,3 kW/K | 719,66 € |
| REMKO RKL 495 DC | Mobil, Split-Bauweise | 1370 W, 4,3 kW/K, 550 cbm/h | 2.089,14 € |
| BOSCH CL7000iU W 26 E | Split-Inneneinheit | 2,5 kW | 536,45 € |
| BOSCH CL7000i 26 E | Split-Außeneinheit | R32 | 838,08 € |
| BOSCH CL7000iU W 35 E | Split-Inneneinheit | 3,4 kW | 570,18 € |
| BOSCH CL7000i 35 E | Split-Außeneinheit | R32 | 938,62 € |
Der Grundkonflikt ist schnell erklärt: Eine Klimaanlage pumpt Wärme aus dem Raum nach draußen – und irgendwo muss diese Wärme hin. Die Split-Anlage löst das elegant: Die Inneneinheit hängt an der Wand und kühlt, die Außeneinheit mit dem Kompressor gibt die Wärme draußen ab. Verbunden sind beide über dünne Kältemittelleitungen durch die Wand. Das Ergebnis: leiser Betrieb im Raum, kein Schlauch im Fenster, eine dauerhafte Lösung.
Das mobile Klimagerät dreht den Ansatz um: Alles steckt in einem Gehäuse, das im Raum steht. Die warme Abluft wird über einen Schlauch nach draußen geführt – deshalb steht bei den Remko-Mobilgeräten der Zusatz „Schlauch“ direkt im Produktnamen. Der Preis für die Flexibilität: Der Kompressor arbeitet im Raum, und über die Schlauchöffnung im Fenster kann warme Außenluft nachströmen. Für das Dauerkühlen eines Schlafzimmers ist die Split-Anlage deshalb das komfortablere Konzept – für Mietwohnungen, wechselnde Räume oder den schnellen Einsatz an Hitzetagen ist das Mobilgerät unschlagbar praktisch: auspacken, aufstellen, kühlen.
Und dann gibt es noch den Zwischenweg: Das REMKO RKL 495 DC ist laut Produktbezeichnung ein mobiles Klimagerät in Split-Bauweise – dazu gleich mehr.
Die SKW-Modelle sind der Klassiker fürs Eigenheim: Eine Inneneinheit kühlt einen Raum – typischerweise das Schlafzimmer, das Wohnzimmer oder das Arbeitszimmer unterm Dach. Die Leistungsangabe als Spanne in der Produktbezeichnung zeigt dabei, dass die Geräte ihre Leistung modulieren können, statt nur ein und aus zu kennen.
Spannend für die Übergangszeit: Beide SKW-Modelle führen in der Produktbezeichnung neben der Kühl- auch eine Heizleistung. Eine Split-Anlage kann den Raum also nicht nur im Sommer kühlen, sondern an kühlen Tagen auch heizen – ein Pluspunkt, den ein reines Kühlgerät nicht bietet. Die Wahl zwischen den beiden Modellen hängt an Raumgröße und Einsatz: Das SKW 351 DC bietet laut Bezeichnung die größere Leistungsspanne, das SKW 261 DC ist der günstigere Einstieg. Welche Leistung zu deinem Raum passt, rechnet dir dein Kälte-Klima-Fachbetrieb im Rahmen der Montageplanung aus – der muss ohnehin ran, dazu unten mehr.
Die beiden SKM-Eco-Modelle sind klassische Mobilgeräte: hinstellen, Abluftschlauch ans Fenster, kühlen. Für kleinere Räume oder den gelegentlichen Einsatz reicht das SKM 250 Eco, wer laut Bezeichnung mehr Kühlleistung will, greift zum SKM 330 Eco. Beide sind sofort lieferbar und brauchen keinen Montagetermin – an heißen Tagen ein echtes Argument.
Das RKL 495 DC spielt in einer eigenen Liga: Es kombiniert laut Produktbezeichnung die mobile Bauform mit der Split-Bauweise – der kühlende Teil steht im Raum, der wärmeabgebende Teil kommt nach draußen, ohne dass eine feste Installation mit Wanddurchbruch nötig wäre. Mit 4,3 kW/K ist es zugleich das leistungsstärkste Mobilgerät in dieser Runde. Der Preis von 2.089,14 € ordnet es klar oberhalb der SKM-Klasse ein – interessant für alle, die Split-Komfort wollen, aber nicht fest installieren können oder dürfen. Details zur Aufstellung findest du auf der Produktseite.
So verlockend der Selbsteinbau klingen mag: Bei einer Split-Klimaanlage führt am Fachbetrieb kein Weg vorbei. Der Kältekreis wird erst vor Ort geschlossen – die Leitungen zwischen Innen- und Außeneinheit müssen dicht verbunden, das System evakuiert und auf Dichtheit geprüft werden. Das erfordert Spezialwerkzeug und vor allem die entsprechende Qualifikation, denn der Umgang mit Kältemitteln ist zertifizierungspflichtig. Ein unsauber montierter Kältekreis kostet dich Leistung, im schlimmsten Fall das Gerät – und Kältemittel gehört aus Umweltgründen nicht in die Atmosphäre.
Rechne die Montage also von Anfang an in dein Budget ein und hol dir ein Angebot vom Kälte-Klima-Fachbetrieb, bevor du bestellst – idealerweise klärst du mit ihm auch gleich, welches Modell zu Raum und Einbausituation passt. Beim mobilen Klimagerät stellt sich die Frage nicht: Es ist genau dafür gemacht, ohne feste Installation auszukommen. Das erklärt auch, warum Mobilgeräte trotz konzeptbedingter Nachteile so beliebt sind: Der Gesamtaufwand ist einfach kleiner.
Wer beim Split-Konzept Marken vergleichen will, findet im Sortiment auch die Bosch-Serie Climate 7000i. Anders als bei den Remko-SKW-Modellen werden hier wandhängende Inneneinheit und Außeneinheit als separate Artikel geführt – die Kennziffern 26 und 35 in den Bezeichnungen zeigen dir, welche Komponenten zueinander gehören. Die 26er-Kombination aus Inneneinheit (536,45 €) und Außeneinheit (838,08 €) kommt zusammen auf 1.374,53 €. Für die Montage gilt dasselbe wie bei Remko: Kältekreis und Inbetriebnahme sind Sache des Fachbetriebs. Alle Klimageräte findest du gesammelt in unserer Kategorie Klimaanlagen.
Als Faustregel: Wird ein Raum jeden Sommer regelmäßig gekühlt und darfst du fest installieren, ist die Split-Anlage das komfortablere Konzept – der Kompressor sitzt draußen, kein Schlauch blockiert das Fenster. Brauchst du Kühlung nur zeitweise, wohnst zur Miete oder willst das Gerät flexibel einsetzen, ist ein mobiles Klimagerät mit Abluftschlauch die unkomplizierte Wahl.
Nein. Der Kältekreis wird bei der Montage vor Ort verbunden, evakuiert und auf Dichtheit geprüft – Arbeiten am Kältemittel (bei den SKW-Modellen laut Bezeichnung R32) sind Sache zertifizierter Kälte-Klima-Fachbetriebe, der Elektroanschluss gehört in die Hand einer Elektrofachkraft. Plane die Montagekosten deshalb von Anfang an mit ein.
Ja – beide SKW-Modelle führen in der Produktbezeichnung neben der Kühl- auch eine Heizleistung: das SKW 261 DC mit 0,8–3,4 kW, das SKW 351 DC mit 1,1–4,2 kW. Damit lässt sich der Raum in der Übergangszeit auch temperieren, nicht nur im Sommer kühlen.
Eine Klimaanlage pumpt Wärme aus dem Raum – und die muss nach draußen. Beim Monoblock-Gerät übernimmt das der Abluftschlauch, der zum Beispiel durch ein gekipptes oder abgedichtetes Fenster geführt wird. Ohne Schlauch nach draußen würde die warme Abluft im Raum landen und die Kühlung verpuffen. Kläre vor dem Kauf, wo der Schlauch bei dir rausgehen kann.
Das REMKO RKL 495 DC kombiniert laut Produktbezeichnung die mobile Bauform mit der Split-Bauweise: Der kühlende Teil steht im Raum, die Wärme wird nach draußen abgegeben – ohne feste Installation mit Wanddurchbruch. Mit 4,3 kW/K laut Bezeichnung ist es das leistungsstärkste Mobilgerät in diesem Vergleich. Details zur Aufstellung findest du auf der Produktseite.
Bei den Remko-Split-Modellen SKW 261 DC und SKW 351 DC sowie den Bosch-Außeneinheiten der Serie Climate 7000i steht das Kältemittel R32 direkt in der Produktbezeichnung. Für dich als Käufer heißt das vor allem: Arbeiten am Kältekreis übernimmt der zertifizierte Fachbetrieb – Kältemittel gehört nicht in Laienhände und nicht in die Atmosphäre.
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