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Zutrittskontrolle

Siedle Secure: Zutrittskontrolle mit RFID, Fingerprint & Codeschloss

Siedle Secure verbindet RFID-Transponder, Codeschloss und Fingerprint zu einer eigenen Sicherheits-Vertikale – inklusive in die Vario-Linie integrierter Briefkästen. Zutritt, Sprechanlage und Post aus einer Hand, vom Einfamilienhaus bis zu Anlagen mit über 500 Türen.

Siedle Secure: Zutrittskontrolle mit RFID, Fingerprint & CodeschlossSiedle Secure
seit 1750Familienunternehmen aus Furtwangen, Made in Germany
bis 512 Türenvernetzbar mit dem Secure Controller (12 Türen je Einheit)
3 VerfahrenRFID-Transponder, Codeschloss und Fingerprint kombinierbar
3 Design-LinienVario, Classic und Steel in einheitlicher Optik

Zutrittskontrolle ist bei Siedle keine Zusatzfunktion, sondern eine eigene Sicherheits-Vertikale: Siedle Secure. Der Furtwanger Hersteller – seit 1750 in Familienhand und konsequent auf Tür- und Gebäudekommunikation spezialisiert – verbindet RFID-Transponder, Codeschloss und Fingerprint zu einem System, das vom Einfamilienhaus bis zu Anlagen mit über 500 Türen skaliert.

Der eigentliche Unterschied liegt in der Integration: Zutrittsleser, Sprechanlage und sogar der Briefkasten stammen aus einer Hand und teilen sich Optik und Bauform. Diese Seite erklärt die drei Zutrittsverfahren, die Rolle der ReadID-Leser, die in die Vario-Linie integrierten Briefkästen und die passenden, bei smartkram lieferbaren Komponenten.

Kurz & knapp

  • Siedle Secure ist die eigenständige Zutrittsvertikale von Siedle – in gewohnter Türkommunikations-Optik, kein Fremdzukauf.
  • Drei kombinierbare Verfahren: Electronic-Key (RFID), Coded-Lock Codeschloss und Fingerprint mit Lebenderkennung.
  • Der Electronic-Key nutzt Mifare DESFire EV2, ist passiv/batterielos – verlorene Medien werden in Sekunden aus dem System entfernt, ohne Zylindertausch.
  • Der Secure Controller skaliert von einer Tür bis zu 512 vernetzten Türen (12 je Einheit); Entry Controller für 2–8 Türen.
  • Briefkästen sind in die Vario-Linie integriert – Durchwurf-/Unterputz, ca. 15 mm vorstehend, optional mit Posteingangsmeldung und elektronischer Entriegelung.
  • Alleinstellung: Briefkasten + Sprechanlage + Zutritt als eine koordinierte Eingangseinheit aus einer Hand.

1Siedle Secure im Überblick

Siedle Secure ist die eigenständige Zutrittsvertikale des Furtwanger Herstellers Siedle – kein Zukauf, sondern in der gewohnten Türkommunikations-Optik entwickelt. Das System deckt die gesamte Bandbreite ab: vom Einfamilienhaus mit einer Tür bis zum Gewerbe- oder Wohnobjekt mit über 500 Zutrittspunkten.

Controller: das skalierbare Rückgrat

Herzstück ist der Secure Controller, der bis zu 12 Türen je Einheit steuert und im Verbund auf bis zu 512 Türen skaliert. Die Secure Extension ergänzt vier zusätzliche Schaltausgänge – etwa für Schranken, Aufzugssperren oder Beleuchtung. Für kompaktere Anlagen übernimmt der Entry Controller 2 bis 8 Türen; bei smartkram lieferbar als Eingangs-Controller EC 602-03 (ca. 284 € netto, Stand 2025).

Zutritt, Sprechanlage und Briefkasten aus einer Hand

Das Besondere: Siedle plant Zutrittskontrolle nicht isoliert, sondern als Teil der gesamten Eingangseinheit. Leser, Codeschloss und Fingerprint teilen sich Optik und Bauform mit Sprechanlage und Briefkasten – umgesetzt über die einheitlichen Design-Linien Vario, Classic und Steel.

2Die drei Zutrittsverfahren im Vergleich

Siedle Secure kombiniert drei Authentifizierungsverfahren, die sich frei mischen lassen – etwa RFID für den Alltag und ein Codeschloss als Rückfallebene. Die folgende Übersicht ordnet Bedienung, Sicherheitsniveau und typischen Einsatz ein.

Verfahren Bedienung Sicherheit Typischer Einsatz
Electronic-Key (RFID) Transponderkarte oder Schlüsselanhänger an den Leser halten Hoch – verschlüsseltes Mifare DESFire EV2, verlorene Medien sofort sperrbar Alltagszutritt für Bewohner, Mitarbeiter und viele wechselnde Nutzer
Coded-Lock Codeschloss Zahlencode über die beleuchtete Tastatur eingeben Mittel – kein physisches Medium nötig, ein Code kann jedoch weitergegeben werden Rückfallebene, temporäre Zugänge, Dienstleister und Handwerker
Fingerprint Finger über den Zeilensensor ziehen Hoch – thermischer Zeilensensor mit Lebenderkennung, nichts zum Verlieren Einfamilienhaus und kleine Einheiten, wo nichts mitgeführt werden soll
Tipp: Für Objekte mit hoher Fluktuation ist der Electronic-Key erste Wahl – geht ein Transponder verloren, wird er in Sekunden aus dem System entfernt, ohne dass ein Schließzylinder getauscht werden muss.

In der Praxis kombinieren viele Anlagen zwei Verfahren: einen Electronic-Key für Bewohner und Mitarbeiter plus ein Codeschloss als Rückfallebene für vergessene Transponder oder temporäre Zugänge.

3Electronic-Key & ReadID-Leser

Der Electronic-Key ist Siedles RFID-Verfahren. Als Zutrittsmedium dienen eine Karte oder ein Schlüsselanhänger auf Basis von Mifare DESFire EV2 – verschlüsselt, passiv und batterielos. Die Medien benötigen keine eigene Stromversorgung und sind dauerhaft einsatzbereit.

Verlorene Schlüssel? Kein Zylindertausch.

Geht ein Medium verloren, wird der betreffende Schlüssel sofort aus dem System entfernt. Der Austausch mechanischer Schließzylinder – bei größeren Schließanlagen teuer und aufwendig – entfällt vollständig. Neue Medien lassen sich jederzeit ergänzen und einzelnen Personen zuordnen.

ReadID-Leser

Gelesen werden die Transponder über die ReadID-Leser. Verfügbar sind Varianten für MIFARE sowie die Bauformen Wall E und Wall S (50 mm) für die Wandmontage – auch unabhängig von der Türstation. So lässt sich ein Leser gezielt an Nebeneingängen, in der Tiefgarage oder an einer Schranke platzieren.

2025 hat Siedle das System um OSDP (Open Supervised Device Protocol) erweitert – den offenen, gesicherten Standard für die Kommunikation zwischen Leser und Controller, der abhörsichere und überwachte Leitungen ermöglicht.

4Codeschloss & Fingerprint

Nicht jeder Zutritt braucht ein physisches Medium. Für diese Fälle bietet Siedle Secure zwei ergänzende Verfahren.

Coded-Lock Codeschloss

Das Codeschloss öffnet die Tür per Zahlencode – und kann mehr: Es schaltet auf Wunsch das Licht und lässt sich mit einer hinterlegten Teilnehmerliste sogar zum Klingeln nutzen. So übernimmt ein einzelnes Modul mehrere Funktionen an der Tür. Bei smartkram lieferbar als Codeschloss-Modul COM 611-02 (ca. 266 € netto, Stand 2025).

Fingerprint mit Lebenderkennung

Der Fingerprint arbeitet mit einem thermischen Zeilensensor: Der Finger wird über den Sensor gezogen, statt flächig aufgelegt. Die integrierte Lebenderkennung unterscheidet einen echten Finger von einer Attrappe. Es gibt nichts mitzuführen und nichts zu vergessen – das macht das Verfahren besonders für das Einfamilienhaus attraktiv.

5Integrierte Briefkästen (Vario)

Ein echtes Alleinstellungsmerkmal von Siedle: Der Briefkasten ist direkt in die Vario-Linie integriert – in derselben Optik und Bauform wie Sprechanlage und Zutrittsleser. Kein separates, stilfremdes Anbauteil, sondern Teil der durchgehenden Eingangsfront.

Durchwurf- und Unterputz-Briefkasten

Als Durchwurf-/Unterputz-Briefkasten sitzt er nahezu vollständig in der Wand und steht nur ca. 15 mm hervor. Das ergibt eine flache, aufgeräumte Front bei zugleich großem Fassungsvolumen. Eingeworfen wird von außen, entnommen von innen.

Optional: Posteingangsmeldung und elektronische Entriegelung

  • Posteingangsmeldung – signalisiert, sobald Post eingeworfen wurde.
  • Elektronische Entriegelung – der Briefkasten lässt sich in das Zutrittssystem einbinden und elektronisch öffnen.
Aus einer Hand: Weil Briefkasten, Sprechanlage und Zutritt aus demselben System stammen, entfallen Schnittstellen-Kompromisse zwischen Fremdgewerken – Planung, Optik und Wartung bleiben einheitlich.

6Eine Eingangseinheit aus einer Hand

Reine Intercom-Anbieter liefern die Sprechanlage – Briefkasten und Zutrittskontrolle kauft der Bauherr anderswo. Siedle plant alle drei Funktionen als eine koordinierte Eingangseinheit. Das ist der entscheidende Unterschied: eine durchgehende Front, ein Design, ein Ansprechpartner – vom Einfamilienhaus bis zur großen Wohnanlage.

Typische Bausteine bei smartkram

  • Eingangs-Controller EC 602-03 – für 2–8 Türen, ca. 284 € netto
  • Codeschloss-Modul COM 611-02 – Codeeingabe, Licht schalten und klingeln, ca. 266 € netto
  • Bus-Einbautürlautsprecher mit Bus-Ruftastenmatrix BTLE 051 – ca. 113 € netto
  • Türlautsprecher 1+n TLE 061-01 – ca. 135 € netto

Alle Preise ca. netto, Stand 2025. Welche Kombination zu Ihrem Objekt passt, hängt von Türanzahl, gewünschten Verfahren und Design-Linie ab – die dazu passenden Siedle Türstationen finden Sie in der Markenwelt.

7Häufige Fragen

Was ist Siedle Secure?
Siedle Secure ist die eigenständige Zutrittskontroll-Vertikale von Siedle. Sie umfasst Controller (Secure Controller, Secure Extension, Entry Controller) sowie drei Authentifizierungsverfahren – RFID-Transponder (Electronic-Key), Codeschloss und Fingerprint – in der einheitlichen Optik der Linien Vario, Classic und Steel.
Welche Zutrittsverfahren gibt es und lassen sie sich kombinieren?
Es gibt drei: den Electronic-Key (RFID mit Mifare DESFire EV2), das Coded-Lock Codeschloss und den Fingerprint mit thermischem Zeilensensor und Lebenderkennung. Sie lassen sich frei kombinieren – zum Beispiel RFID für den Alltag und ein Codeschloss als Rückfallebene.
Was passiert bei einem verlorenen Transponder oder Schlüssel?
Das verlorene Medium wird sofort aus dem System entfernt und ist damit ungültig. Ein Austausch mechanischer Schließzylinder ist nicht nötig. Neue Transponder oder Schlüsselanhänger lassen sich jederzeit ergänzen und einzelnen Personen zuordnen.
Kann das Codeschloss außer der Türöffnung noch etwas?
Ja. Das Coded-Lock Codeschloss öffnet nicht nur die Tür per Code, sondern kann auf Wunsch auch das Licht schalten und – mit hinterlegter Teilnehmerliste – zum Klingeln genutzt werden. Bei smartkram lieferbar als COM 611-02 (ca. 266 € netto, Stand 2025).
Wie sicher ist der Siedle Fingerprint?
Der Fingerprint nutzt einen thermischen Zeilensensor, über den der Finger gezogen wird. Eine integrierte Lebenderkennung unterscheidet einen echten Finger von einer Attrappe. Da kein Medium mitgeführt werden muss, kann auch nichts verloren gehen oder weitergegeben werden.
Sind die Siedle Briefkästen Aufputz oder Unterputz?
Die in die Vario-Linie integrierten Briefkästen sind Durchwurf-/Unterputz-Briefkästen. Sie sitzen nahezu vollständig in der Wand und stehen nur ca. 15 mm vor, bieten aber ein großes Fassungsvolumen. Optional sind eine Posteingangsmeldung und eine elektronische Entriegelung erhältlich.
Was bedeutet die OSDP-Erweiterung von 2025?
OSDP (Open Supervised Device Protocol) ist ein offener, gesicherter Standard für die Kommunikation zwischen Leser und Controller. Er ermöglicht verschlüsselte und überwachte Leitungen und erhöht damit die Sicherheit gegenüber älteren, ungesicherten Leser-Schnittstellen.

8Passende Siedle-Produkte im Shop

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Siedle-Markenwelt Made in Germany · Furtwangen seit 1750 Türkommunikation, kein Schalterprogramm
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