GVS WALTZ ist eine KNX-Bedienserie mit Aluminium-Front, die vom einfachen Tastsensor bis zum Touchpanel mit Visualisierung reicht. Alle Geräte werden über die ETS parametriert und lassen sich frei mit Aktoren anderer Hersteller kombinieren – das ist der Vorteil von KNX.
Dieser Artikel ordnet die drei Gerätegruppen ein und zeigt, welche in welchen Raum gehört.
| Gerät | Bedienung | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Tastsensor+ | Wippen, 2-fach oder 4-fach | Standard-Bedienstelle in jedem Raum |
| Touch+ Pad | Tasten plus Touchfläche | Räume mit mehr Funktionen: Wohnen, Küche, Schlafen |
| Touchpanel (S-Serie) | Touchdisplay mit Visualisierung – eigene Geräteserie, nicht Teil von WALTZ | zentrale Bedienstelle, teils mit Interkom-Funktion |
Der Tastsensor+ ist der klassische KNX-Taster der Serie: Aluminium-Front, bei uns in 2-fach- und 4-fach-Ausführung. Jede Wippe wird in der ETS frei belegt – Licht schalten, dimmen, Jalousie fahren, Szene aufrufen.
Für die meisten Räume ist genau das die richtige Wahl. Ein Taster wird täglich blind bedient; eine Touchfläche bringt dort keinen Vorteil, sondern verlangt Hinsehen.
Das Touch+ Pad kombiniert physische Tasten mit einem Farbdisplay. Damit passen deutlich mehr Funktionen auf dieselbe Einbaufläche – die Belegung verteilt sich über mehrere Bildschirmseiten –, und Zustände wie Temperatur lassen sich direkt anzeigen. Sinnvoll dort, wo mehrere Gewerke an einer Stelle zusammenkommen – im Wohnbereich, in der Küche, am Bett.
Die aktuelle Ausführung trennt Basis und Wippen: Die Basis bringt die Technik und die Grundfarbe mit (etwa Aluminium Schwarz, Silber oder Champagner), die Wippen bestimmen die sichtbare Optik. Beides muss zusammenpassen und wird getrennt bestellt.
Prüfe deshalb vor dem Abschicken der Bestellung, ob Basis und Wippenset farblich harmonieren – das ist der häufigste Grund für Rückfragen bei dieser Serie.
Oberhalb der WALTZ-Bedienelemente führt GVS eigene Touchpanels. Sie gehören streng genommen nicht zur WALTZ-Serie, sondern zur S-Serie, ergänzen sie aber sinnvoll: Sie zeigen eine Visualisierung an und bringen je nach Ausführung zusätzliche Funktionen wie Interkom oder App-Server mit. Erhältlich sind sie in unterschiedlichen Displaygrößen – vom kompakten Modell bis zum 7-Zoll-Panel.
Ein solches Panel ersetzt keine Taster in den Räumen, sondern ergänzt sie an zentraler Stelle – im Flur, im Eingangsbereich oder im Wohnraum. Denselben Gedanken beschreiben wir beim Gira G1: ein Panel dort, wo alle es nutzen, gute Taster überall sonst.
KNX ist herstellerübergreifend – du bist bei der Wahl der Bedienstellen frei und kannst sie mit Aktoren beliebiger Marken kombinieren. Die Entscheidung fällt deshalb meist über Optik, Haptik und Funktionsumfang.
Wie sich andere verbreitete Serien schlagen, zeigt unser Tastsensoren-Vergleich MDT und Gira. Die Aluminium-Front der WALTZ-Serie ist dabei ihr klarstes Unterscheidungsmerkmal: metallisch statt Kunststoff oder Glas.
Hinweis: Einbau und Busanschluss übernimmt die Elektrofachkraft. Die ETS-Parametrierung – welche Wippe was tut – kannst du selbst machen; wie das grundsätzlich läuft, steht in Was du bei KNX selbst machen darfst.
WALTZ ist eine KNX-Bedienserie des Herstellers GVS mit Aluminium-Front. Sie umfasst klassische Tastsensoren (Tastsensor+), das Touch+ Pad mit Farbdisplay sowie die passenden Wippensets. Die größeren Touchpanels von GVS gehören zu einer eigenen Geräteserie und lassen sich damit kombinieren.
Der Tastsensor+ ist ein klassischer Taster mit Wippen – 2-fach oder 4-fach. Das Touch+ Pad ergänzt eine Touchfläche und bietet damit mehr Funktionen und Anzeige auf gleicher Einbaufläche.
Bei den Touch+ Pads und Tastsensoren der aktuellen Ausführung werden Basis und Wippen getrennt geführt. Die Basis bestimmt Technik und Grundfarbe, die Wippen die Optik – beim Kauf beides zusammen bestellen und farblich aufeinander abstimmen.
Ja – die aktuellen Basis-Ausführungen von Tastsensor+ und Touch+ Pad unterstützen KNX Data Secure. Erkennbar ist das an der Typenbezeichnung: Modelle mit „.S." sind Secure-fähig, ältere Varianten mit „.1." nicht. Achte beim Kauf darauf, wenn verschlüsselte Kommunikation für dich Thema ist.
Die Parametrierung erfolgt über die ETS und kann von einem versierten Anwender selbst übernommen werden. Einbau und Anschluss an den KNX-Bus gehören zur festen Elektroinstallation und damit zur Elektrofachkraft.
Noch mehr Fachwissen, Kaufhilfen und Praxis-Tipps aus der Elektro-Welt:









