
Deine Kanalliste steht – jetzt geht es ans Einkaufen. Die gute Nachricht: Für den Start brauchst du weniger, als du denkst. Vier Bausteine bilden das Grundgerüst, alles Weitere wächst danach mit deinem Projekt.
Sie speist die Busleitung mit rund 30 Volt und gehört in den Verteiler. Ohne sie passiert nichts. Die Größe richtet sich nach der Zahl deiner Busteilnehmer – als Faustregel rechnet man rund 10 mA pro Gerät und plant 20 Prozent Reserve ein. Eine Versorgung mit 320 mA trägt damit gut 25 Geräte, was für eine Wohnung oder ein kleines Haus mit Startausbau reicht. Für ein voll ausgebautes Einfamilienhaus nimmst du 640 mA. Zu beachten: Ein Liniensegment fasst maximal 64 Teilnehmer – wird es mehr, kommen ein weiteres Segment und eine eigene Spannungsversorgung dazu.
Rechne das nicht im Kopf – unser KNX-Netzteil-Rechner nimmt dir die Auslegung ab. Hintergründe stehen in Spannungsversorgung richtig dimensionieren.
Über das IP-Interface verbindet sich dein Laptop mit dem Bus – es ist deine Tür zur ETS. Alternativ geht das auch mit einem KNX-USB-Interface; für Einsteiger ist die IP-Variante meist die flexiblere Wahl, weil sie zusätzlich Visualisierung und Fernzugriff im Netzwerk ermöglicht. Wenn deine Anlage später über mehrere Linien wächst, wird daraus ein IP-Router; den Unterschied erklärt IP-Interface vs. IP-Router.
Der Aktor sitzt im Verteiler und schaltet den echten Strom. Für den Einstieg ist ein Schaltaktor mit vier Kanälen ein guter Anfang: vier Lichtkreise oder Steckdosen. Wer gleich dimmen oder Rollläden fahren will, ergänzt einen Dimm- oder Jalousieaktor – oder nimmt einen Universalaktor, der beides kann.
Ein Taster an der Wand – das ist der Teil, den deine Familie täglich anfasst. Hier lohnt sich Qualität: Glastaster mit mehreren Bedienflächen ersetzen ganze Schalterreihen. Achte beim Kauf auf die Ausführung – es gibt Varianten mit integriertem Temperatursensor (sinnvoll, wenn du Einzelraumregelung planst) und neutrale Varianten ohne.
Wenn du nicht einzeln zusammensuchen willst: Wir haben die vier Pflichtteile zu einem Startpaket gebündelt – Busspannungsversorgung, IP-Interface, ein 4-fach-Schaltaktor und ein Glastaster, dazu die Busklemmen. Damit lässt sich eine erste Linie aufbauen, programmieren und erweitern.
Wichtig: Das Set enthält die Geräte, nicht die Installation. Dein Elektrofachbetrieb klemmt an und nimmt in Betrieb – die Parametrierung in der ETS übernimmst du.
MDT Technologies IP-Interface 2TE Reiheneinbaugerät Data Secure 2TE Reiheneinbaugerät, SCN-IP000.031×164,15 €Ein häufiger Fehler ist, gleich alles zu bestellen. Diese Dinge dürfen warten:
Der bessere Weg: klein anfangen, eine Linie zum Laufen bringen, verstehen, wie sich das System anfühlt – und dann gezielt ausbauen. KNX macht genau das mühelos mit.
Sind die Geräte da und vom Elektriker angeklemmt, beginnt der spannendste Teil: dein System zum Leben erwecken. Weiter geht es mit der ETS-Erstinbetriebnahme – dort laden wir die Geräte und parametrieren die ersten Funktionen.
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