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Bestseller Dimmeinsätze
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Kaufberatung: Dimmeinsätze
Ein Dimmeinsatz sitzt in der Unterputzdose und regelt die Helligkeit der angeschlossenen Leuchten. Seit LED die Glühlampe abgelöst hat, ist er das Bauteil mit der höchsten Fehlkaufquote im ganzen Schalterprogramm – nicht weil die Geräte schlecht wären, sondern weil Dimmer und Leuchtmittel zueinander passen müssen. Unser Sortiment umfasst rund 318 Artikel.
Entscheidend ist das Dimmverfahren. Der Phasenanschnitt (Kennzeichnung RL) passt zu ohmschen und induktiven Lasten, also zu Glühlampen und konventionellen Trafos. Der Phasenabschnitt (RC) gehört zu kapazitiven Lasten, also zu elektronischen Trafos und den meisten dimmbaren LED-Leuchtmitteln. Universaldimmer erkennen die Last selbst und decken beides ab – für gemischte oder später wechselnde Bestückung die sichere Wahl. Zweite Größe ist die Mindestlast: Viele Dimmer brauchen eine untere Grenze, die drei LED-Lampen mit je 5 W schlicht nicht erreichen.
Preislich reicht die Spanne von 15,05 € bis 242,06 €, der Median liegt bei 55,47 €. Vertreten sind unter anderem Gira, Jung, Busch-Jaeger, Berker, Legrand, Kopp, Eltako und Bachmann.
Worauf beim Kauf achten?
- Erst das Leuchtmittel, dann der Dimmer: Steht die Beleuchtung schon fest, wähle den Dimmer danach aus. Ist sie offen, nimm einen Universaldimmer – er lässt dir die Entscheidung offen.
- „Dimmbar" heißt nicht „mit jedem Dimmer": Ein dimmbares LED-Leuchtmittel funktioniert nur mit den Dimmertypen, die der Hersteller freigegeben hat. Die Kompatibilitätslisten der Leuchtmittel- und Dimmerhersteller sind hier verlässlicher als jede Faustregel.
- Mindestlast prüfen: Ein Dimmer mit 20 W Mindestlast arbeitet mit drei 5-W-LEDs nicht stabil – typisch sind Flackern, Brummen oder ein Leuchtmittel, das nicht ganz ausgeht. Achte auf die ausdrücklich angegebene LED-Mindestlast, nicht auf die für Glühlampen.
- Leistung derating bei Mehrfachkombination: Sitzen mehrere Dimmer nebeneinander in einer Kombination, sinkt die zulässige Last je Gerät durch die gegenseitige Erwärmung. Die Hersteller geben dafür Abschläge an.
- Nebenstelleneingang: Soll von mehreren Stellen gedimmt werden, braucht der Einsatz einen Nebenstelleneingang und an den weiteren Stellen einfache Taster – nicht weitere Dimmer.
- Trafos nicht mischen: Konventionelle und elektronische Trafos gehören nicht an denselben Dimmerkanal. Die Lastarten widersprechen sich, und der Dimmer kann nur eine davon sauber bedienen.
Auswählen und bestellen kannst du selbst – anschließen und in Betrieb nehmen darf die Geräte nur eine Elektrofachkraft.
Häufige Fragen
Welcher Dimmer passt zu LED?
In den meisten Fällen ein Phasenabschnittdimmer (RC) oder ein Universaldimmer. Entscheidend ist aber die Freigabe des konkreten Leuchtmittels: Erst die Kompatibilitätsliste des LED-Herstellers und die zulässige Lastart des Dimmers gemeinsam ergeben eine verlässliche Aussage.
Warum flackert mein LED-Licht beim Dimmen?
Häufigste Ursache ist eine zu geringe Last: Der Dimmer braucht eine Mindestleistung, die wenige LED-Lampen nicht erreichen. Zweithäufigste Ursache ist das falsche Dimmverfahren. Prüfe zuerst die angegebene LED-Mindestlast des Dimmers, nicht den Wert für Glühlampen.
Was ist der Unterschied zwischen Phasenanschnitt und Phasenabschnitt?
Beim Phasenanschnitt (RL) wird der Strom erst nach dem Nulldurchgang eingeschaltet und bleibt bis zum nächsten Nulldurchgang leitend – passend für ohmsche und induktive Lasten wie Glühlampen und konventionelle Trafos. Beim Phasenabschnitt (RC) wird im Nulldurchgang eingeschaltet und vor dem nächsten abgeschaltet – passend für elektronische Trafos und die meisten LED. Universaldimmer beherrschen beides.
Kann ich von zwei Stellen dimmen?
Ja, mit einem Dimmeinsatz, der einen Nebenstelleneingang hat. An den zusätzlichen Stellen sitzen dann einfache Taster, die auf diesen Eingang gehen – nicht weitere Dimmer. Zwei Dimmer im selben Stromkreis funktionieren in aller Regel nicht.
Was passiert, wenn ich die Maximallast überschreite?
Der Dimmer wird zu warm und schaltet im besten Fall über den Übertemperaturschutz ab; im schlechteren Fall verkürzt sich seine Lebensdauer deutlich. Beachte dabei, dass in Mehrfachkombinationen die zulässige Last je Gerät sinkt.
Was kosten Dimmeinsätze?
Von 15,05 € bis 242,06 €, im Mittel 55,47 €. Universaldimmer liegen meist im mittleren zweistelligen Bereich, Ausführungen mit Nebenstelleneingang und hoher Leistung darüber.

























































