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Kabel und Leitungen

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Hochwertige Installationsleitungen, Datenkabel und flexible Verbindungen für sichere und normgerechte Elektroinstallationen.

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Kaufberatung: Kabel und Leitungen

In dieser Unterkategorie unseres Elektromaterial-Sortiments findest Du alles, was Leitungen sicher ans Ziel bringt: Kabelrinnen und Kabelleitern für die Trassenführung, Schläuche und Rohre für den geschützten Leitungsweg, Kanäle für die sichtbare Aufputz-Verlegung sowie Zuleitungen und Verlängerungen für den flexiblen Anschluss. Dazu kommen Kabelbinder und Organisationshelfer, Hängestiele und Profile für die Deckenmontage sowie Einführungssysteme für den sauberen Übergang ins Gehäuse oder in den Verteiler.

Die Auswahl richtet sich nach dem Verlegeweg: Im Zweckbau und in der Werkstatt sind Kabelrinnen und Kabelleitern die erste Wahl, in Wohnräumen führen Leitungsführungskanäle – etwa der Hager Leitungsführungskanal aus Stahlblech in 60x60 mm für 56,57 € – Leitungen sichtbar und ordentlich an der Wand entlang. Für Durchführungen durch Brandschutzwände gibt es geprüfte Lösungen wie das Kaiser Dosenschott DS90 (76,20 €).

Preislich reicht das Sortiment von 0,06 € für Kleinteile wie Befestigungs- und Organisationsmaterial bis 613,15 € für komplette Systemkomponenten; der Großteil der über 6.800 Artikel liegt im einstelligen Eurobereich. Zu den vertretenen Marken zählen u. a. Wago, Hager, Hensel, Kaiser und Schneider.

Worauf beim Kauf achten?

  • Verlegeart zuerst klären: Kabelrinne oder Kabelleiter für Trassen, Kanal für sichtbare Wandverlegung, Schlauch oder Rohr für geschützte bzw. flexible Wege – danach richtet sich das gesamte Zubehör.
  • Systemtreue beim Zubehör: Ecken, Endstücke, Verbinder und Blenden passen in der Regel nur zum jeweiligen Kanal- oder Rinnensystem des Herstellers – Abmessung und Serie beim Nachkauf abgleichen.
  • Querschnitt und Füllgrad: Kanal- und Rohrgröße mit Reserve wählen, damit spätere Nachinstallationen (z. B. Netzwerkleitungen) ohne Neuverlegung möglich sind.
  • Material nach Umgebung: Stahlblech-Kanäle und Metallrinnen für mechanisch beanspruchte Bereiche, Kunststoff für die einfache Wohnrauminstallation, Aluminium-Profile für Brüstungs- und Sichtbereiche.
  • Brandschutz bei Wanddurchführungen: Für Durchbrüche durch klassifizierte Wände geprüfte Abschottungen wie Dosenschotts verwenden statt improvisierter Lösungen.
  • Zuleitungen und Verlängerungen: Auf passende Länge, Steckertyp und Einsatzort (innen/außen) achten – lieber eine durchgehende Zuleitung als mehrere gestückelte Verlängerungen.
Praxis-Tipp: Bestelle Kanäle, Rinnen und das passende Formteil-Zubehör (Ecken, Endstücke, Verbinder) in einem Rutsch aus derselben Serie – nachträglich die exakt passende Blende zu einem bereits montierten System zu finden, kostet erfahrungsgemäß mehr Zeit als die komplette Planung vorab.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Kabelrinne und Kabelleiter?

Eine Kabelrinne hat einen geschlossenen oder gelochten Boden und trägt die Leitungen vollflächig – gut für viele leichtere Leitungen. Eine Kabelleiter besteht aus Holmen mit Sprossen und eignet sich für schwerere Kabel und lange Spannweiten. Beide Systeme findest Du hier jeweils mit dem passenden Zubehör wie Verbindern und Halterungen.

Wann nehme ich einen Kanal, wann ein Rohr?

Ein Leitungsführungskanal ist die Lösung für die sichtbare Aufputz-Verlegung an Wand oder Decke: Er lässt sich öffnen, nachbelegen und sauber mit Ecken und Endstücken abschließen. Rohre und Schläuche schützen Leitungen dagegen auf verdeckten oder mechanisch beanspruchten Wegen, etwa in der Rohinstallation. Für flexible Übergänge gibt es entsprechende Schlauchsysteme mit Zubehör.

Passt Zubehör verschiedener Hersteller zusammen?

In der Regel nicht zuverlässig: Verbinder, Ecken, Endstücke und Blenden sind auf die Geometrie des jeweiligen Systems abgestimmt. Bleibe innerhalb einer Serie eines Herstellers – etwa bei den Kanalsystemen von Hager – und notiere Dir Serie und Abmessung für spätere Nachkäufe.

Was brauche ich für eine Leitungsdurchführung durch eine Brandschutzwand?

Für klassifizierte Wände sind geprüfte Abschottungssysteme vorgesehen, zum Beispiel das Kaiser Dosenschott DS90 für Brandschutzwände EI30 bis EI90. Wichtig ist, dass das Produkt für den jeweiligen Wandaufbau zugelassen ist und nach Herstellervorgabe eingebaut wird. Die Planung und Abnahme solcher Durchführungen gehört in die Hände einer Elektrofachkraft.

Darf ich Zuleitungen und Kanäle selbst montieren?

Kanäle, Rinnen, Kabelbinder und Befestigungsmaterial kannst Du als handwerklich versierter Heimwerker selbst montieren. Sobald es aber um den Anschluss an das 230-V-Netz oder um Festanschlüsse geht, muss eine Elektrofachkraft ran – das gilt auch für das Auflegen von Leitungen im Verteiler. Vorkonfektionierte Zuleitungen mit Stecker kannst Du dagegen einfach einstecken.

Wie groß sollte ich Kanal oder Rohr dimensionieren?

Plane großzügig: Ein Kanal, der beim Einbau schon voll belegt ist, lässt keine Nachrüstung zu. Kalkuliere die vorhandenen Leitungen plus Reserve für spätere Ergänzungen wie Netzwerk- oder Steuerleitungen. Bei gängigen Systemen wie 60x60-mm-Kanälen bleibt so genug Luft, ohne dass Du gleich auf das nächstgrößere Format wechseln musst.

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